Update Rumänien: Rechtsruck löst Regierungskrise aus
Der Rechtsruck bei der Präsidentschaftswahl hat eine Regierungskrise in Rumänien ausgelöst. Nach dem starken Abschneiden des ultrarechten Kandidaten Simion in der ersten Runde der wiederholten Präsidentschaftswahl hat der EU-treue Ministerpräsident Ciolacu seinen Rücktritt erklärt. “Angesichts der Wahlergebnisse” habe seine Koalition “in ihrer jetzigen Form keine Legitimität mehr”, sagte der Sozialdemokrat Ciolacu. Allerdings will die Regierung geschäftsführend weitermachen – bis zum zweiten und entscheidenden Wahlgang in zwei Wochen. Bei der Präsidentschaftswahl geht es auch um die Haltung Rumäniens zur EU und zur Nato. Simion ist auf Distanz zu Brüssel gegangen und lehnt Waffenlieferungen an die Ukraine ab.
Siehe auch Rumänien: Warum EU und Nato diese Wahl fürchten

european
6. Mai 2025 @ 10:30
Natuerlich wird auch dieser “ploetzliche Rechtsruck” nicht analysiert und es wird schon gar keine Kurskorrektur geben.
Wo bekommt man nur auf die schnelle ein neues Volk her?
Merz wurde uebrigens nicht zum Kanzler gewaehlt. Ich konnte nirgendwo lesen, ob und wieviele Wahlgaenge es bei der Kanzlerwahl gibt.
Michael
6. Mai 2025 @ 11:19
Rumänien: „Regime change“ muß die EU noch üben. Zum Trost sei gesagt dass die USA „regime change“ in der Vergangenheit auch nie beherrscht haben!
Deutschland: Merz scheitert im ersten Wahlgang und er sollte einen Rückzieher machen vor dem zweiten Wahlgang! Lügen und Arroganz sind keine Qualifikation zum Kanzler. Seine Lügen sind bekannt. Seine Arroganz zeigt sich jetzt auch wieder darin dass er seine Wahl für selbstverständlich hielt und z. B. für morgen, Mittwoch, schon einen Besuch in Warschau geplant haben soll! Er wollte – ganz arroganter Macho – mit einem Paukenschlag starten und ist stattdessen mit einem Paukenschlag gescheitert! Gut so!
Ulla
6. Mai 2025 @ 17:03
doch, im zweiten Wahlgang wurde er leider gewaehlt