Ukraine: Landesweite Proteste gegen Selenskyjs Willkür

Aus Protest gegen den erzwungenen Rücktritt des beliebten ukrainischen Verteidigungsministers Fedorow sind in mehreren ukrainischen Städten zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen.

Allein in der Hauptstadt Kiew versammelten sich am Donnerstag hunderte Demonstranten auf einem zentralen Platz, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichten. Sie skandierten Rufe wie “Schande” und “Bring Fedorow zurück”.

Viele der Protestteilnehmer in der ukrainischen Hauptstadt schwenkten die Flaggen der EU und der Ukraine. Auch in anderen Orten des Landes gingen örtlichen Medien zufolge die Menschen auf die Straße.

Die EU schwieg zu den Vorgängen. Kurz vor dem Rücktritt war EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen in Kiew zu Besuch. Sie lobte Präsident Selenskyj in höchsten Tönen und nahm einen ukrainischen Orden an.

“Das passt nicht zu unseren Werten”

Demgegenüber betonte Fedorow, daß es nicht (nur) um seine Person gehe. Vielmehr seien die Menschen auf die Straße gegangen, weil “etwas passiert, das nicht mit unseren Werten übereinstimmt”.

Gemeint ist offenbar Selenskyj und seine Willkür. Der von der EU hoch geschätzte – und teuer ausgehaltene – Kriegsherr hat mitten im Krieg gegen Russland erneut die gesamte Regierung gechasst – ohne klare Begründung.

Der Rauswurf von Fedorow sorgt für besonders viel Ärger, weil sich der junge “Hightech-Minister” militärische Erfolge zugute hält – und weil er gegen Korruption im Militärapparat vorgehen wollte…

Siehe auch “Bluff beim Ukraine-Beitritt” (Newsletter)