Trumps nächster Zollhammer – und wieder ist die EU ratlos

US-Präsident Trump plant den nächsten Zollhammer. Ab dem 1. Oktober will er importierte Arzneimittel mit einem Aufschlag von 100 Prozent belegen. Dies kündigte Trump auf seinem Dienst “Truth Social” an.

Der Strafzoll würde den Pharmaexporteur Deutschland schwer treffen, aber auch Belgien und andere EU-Staaten. Die EU-Kommission war auf Trumps neue Volte offenbar nicht vorbereitet. Statt sich gegen den Protektionismus der USA zu wehren, will sie nach einem Bericht des “Handelsblatts” Schutzzölle gegen chinesischen Stahl und daraus hergestellte Produkte von über 25 bis 50 Prozent verhängen. Die EU plane zudem, die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an “Buy European”-Regeln zu koppeln. Die Pharmabranche rettet man so nicht…

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P.S. Die EU-Kommission glaubt, dass EUropa nicht betroffen ist – der Handelsdeal sehe eine Obergrenze von 15 Prozent vor. Doch die Pharmaindustrie zweifelt an diesen Angaben…