Die Troika muss deutsch bleiben!?

Allein gegen den Rest der Welt: Finanzminister Schäuble versteift sich auf die Forderung, die Troika müsse in Griechenland bleiben.

„Es kann sein, dass das Wort Troika für manche Menschen in Griechenland so eine (negative) symbolische Wirkung hat“, sagte Schäuble laut “Handelsblatt”.

Dennoch müsse die Troika weiter machen. Dabei rückt selbst die EU-Kommission von den “Men in Black” ab. Und die EZB darf bald nicht mehr mitmachen.

Das habe ich in diesem Blog bereits mehrfach geschrieben; es dürfte auch Schäuble nicht verborgen geblieben sein. Ich vermute daher andere Motive.

Schließlich waren zwei von drei Troikanern zuletzt Deutsche – das war natürlich praktisch. Schäuble sicherte sich so quasi das Erstzugriffsrecht auf Infos aus Athen.

Doch damit ist es nun vorbei. Zuletzt tagte die Troika in Paris, auch Finanzminister Varoufakis kam an die Seine. Ob sich der letzte Troikaner darüber geärgert hat?

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