Endspiel ohne Ende

Im Schuldenstreit mit Griechenland zeichnet sich ein neuer Aufschub ab. Während Kanzlerin Merkel warnte, eine Einigung müsse bis Ende Mai stehen, plant die Eurogruppe offenbar eine Verlängerung des laufenden Programms bis in den Herbst.

Grund für die neuen Gedankenspiele ist der festgefahrene Streit um die Renten und den Arbeitsmarkt in Griechenland. Ein Teil der Gläubiger fordert, dass Athen die Renten weiter senkt und die Schutzstandards am Arbeitsmarkt lockert.

Die Linksregierung in Athen lehnt dies jedoch entschieden ab. Bei beiden Themen gebe es „rote Linien“, die nicht überschritten werden dürften.

Ein Sprecher der Regierungspartei Syriza hat sogar mit Zahlungsstopp an die Gläubiger gedroht. Es sei kein Geld mehr da, die am 5. Juni fälligen 300 Millionen Euro für den Internationalen Währungsfonds IWF zurückzuzahlen.

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