Bis zum letzten Ukrainer – und bis zum letzten Euro?
Bei der vierten Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine in Rom haben Deutschland und die EU weitere Hilfen zugesagt. Eine Friedenslösung war kein Thema. Auch deshalb steigen die Folgekosten des Krieges ins Unermessliche.
Der Wiederaufbau der Ukraine wird nach Schätzungen aus Kiew umgerechnet mehr als 850 Mrd. Euro kosten. Dies sagte Ministerpräsident Schmyhal, der per Video zu der Konferenz in Rom zugeschaltet war.
Das Gros soll über beschlagnahmte russische Vermögenswerte im Ausland in Höhe von umgerechnet mehr als 460 Mrd. Euro finanziert werden. Das meiste Geld liegt in Belgien – doch das sträubt sich gegen diese Pläne.
Schmyhal forderte die Verbündeten zudem auf, weitere Finanzmittel aufzuwenden, um das Haushaltsdefizit auch in den Jahren 2026 und 2027 zu decken. “Wir zählen darauf, dass die Hälfte von der EU kommt”, sagte er.
EU-Kommissionschefin von der Leyen und Kanzler Merz zeigten sich willig. Von der Leyen sagte weitere 2,3 Mrd. Euro zu. Merz will deutsches Geld für Waffen geben, die in den USA eingekauft werden.
Allerdings blieben die beiden CDU-Politiker Antworten auf die entscheidenden Fragen schuldig. Wie kann der Krieg beendet werden? Und wer soll das alles finanzieren? Je länger der Krieg dauert, desto höher werden die Folgekosten.
Wollen Deutschland und die EU die Ukraine bis zum letzten Euro unterstützen – im Zweifel auch auf Kosten der (ohnehin schwachen) europäischen Wirtschaft? Und soll der Krieg bis zum letzten Ukrainer weiter gehen?
Auch die vierte Wiederaufbau-Konferenz brachte keine Perspektive. “Ukraine Doesn’t Need a Recovery. It Needs a Rescue”, kommentierte die Agentur “Bloomberg”. Doch Rettung ist nicht in Sicht…
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P.S. Laut “Guardian” wurde die Konferenz von der Sorge überschattet, dass die Ukraine geteilt werden könne. Damit würden die schönen Pläne zum Wiederaufbau zur Makulatur…

5. August 2025 @ 07:11
Wit sollende Ukraine bleibend unterstutzen
11. Juli 2025 @ 14:36
“Merz will deutsches Geld für Waffen geben, die in den USA eingekauft werden.”
Ich dachte, es sei nicht mal mehr für deutsche Bürger genügend Geld da, um die Versprechen des Koalitioonsvertrages zu erfüllen?
11. Juli 2025 @ 10:16
Je länger man an einem Kurs festhält, und sei er noch so dumm, desto weniger ist man bereit, ihn zu ändern. Änderung ist das Eingeständnis eines Fehlers – der erste Schritt zum Machtverlust.
11. Juli 2025 @ 10:09
Was wird zuerst kommen: der letzte Ukrainer oder der letzte Euro!?
11. Juli 2025 @ 14:37
Der letzte Ukrainer wird mit dem letzten EURO abhauen!
11. Juli 2025 @ 08:21
Das ist kein Wiederaufbau, sondern eine Kolonialisierung unter der Fahne des Bandera. Den Kleinbauern der Ukraine wurde das Land weggenommen und der Mehrheit der Staatsbürger (die russisch sprechen) ihre Grundrechte entzogen.
Das ist wie in der französischen Kolonie Algerien der Unterschied zwischen Muslimen und den Pied-noirs (Schwarzfüßler, Algerienfranzosen).
Schlaglicht: Seit 2014 wurde in der Ukraine keine Straße neu gebaut, aber 50.000 Straßen wurden umbenannt. Wie war das damals, als Deutschland „wiederaufgebaut“ wurde und viele Straßen Adolf Hitler-Straßen oder ähnlich hießen?
11. Juli 2025 @ 07:18
Der wahnhafte Neoliberalismus scheitert an Russlands und Chinas Resilienz. Je länger der Ukrainekrieg dauert, desto deutlicher zeigt sich das Versagen der westlichen Eliten. Die Nationalisten sind im Vormarsch. Die Eliten sind jetzt schon unbeliebt. Unbeliebte Eliten können auf Dauer nicht an der Macht bleiben.
Die Ukraine ist ein Zombiestaat, der nur durch Fremdfinanzierung überleben kann. Die Eliten reiten ein totes Pferd und predigen Wohlstandsverzicht und Krieg.
Russland und China machen alles richtig. Sie sorgen dafür, dass der dekadente Westen an seinen eigenen Eliten zugrunde geht.