Von der Leyens Deal schafft neue Unsicherheit

Die EU-Chefin hat ihren schlechten Handelsdeal mit US-Präsident Trump damit gerechtfertigt, dass er Planungs-Sicherheit schaffe. Eine Woche später zeigt sich, dass das nicht stimmt.

Die EU-Kommission hatte gehofft, sich bis zum 1. August mit den USA auf eine gemeinsame Erklärung zu einigen, die die widersprüchlichen Interpretationen des Deals auflösen würde.

Doch die Verhandlungen darüber waren am Sonntagabend immer noch nicht abgeschlossen. Jetzt hofft man in Brüssel auf den 7. August. Planungs-Sicherheit sieht anders aus!

Zudem liegen die US-Autozölle nach wie vor bei 25 Prozent. Die EU-Kommission hatte gehofft, dass die USA die Zölle auf Autos und Autoteile schon ab 1. August auf 15 Prozent senken würden. Auch damit lag sie falsch!

Als Konsequenz dieser Unstimmigkeiten ist das Vertrauen der Investoren gefallen, wie der „Guardian“ berichtet. Sie sehen Trump und die USA als Gewinner – und von der Leyen und die EU als Verlierer.

“The result is devastating for the eurozone,” said Manfred Hübner, the managing director of the Sentix economic index. “The current situation and expectations are both declining. The wrinkles of concern in the economy are deepening again.”

Zu gut deutsch: Die Konjunkturerwartungen sinken. Von der Leyen hat der EU einen Bärendienst erwiesen…

P. S. Trump droht schon wieder mit Zöllen in Höhe von 35 Prozent, sollte die EU sich nicht an die mit den USA getroffenen Vereinbarungen halten. Die von VdL versprochenen 600-Milliarden-Investitionen bezeichnet er als “Geschenk”…