Von der Leyen beugt sich schon wieder Trumps Druck
Der unfaire Handelsdeal mit US-Präsident Trump sollte eine Ausnahme bleiben. Doch nun beugt sich EU-Kommissionschefin von der Leyen schon wieder Trumps Druck – diesmal bei den Sanktionen gegen Russland. Sie will Importe von russischem Flüssigerdgas (LNG) ein Jahr früher als ursprünglich geplant verbieten. Ziel sei es, den Ausstieg aus russischem LNG bis zum 1. Januar 2027 abzuschließen, hieß es in Brüssel. Dies würde vor allem die LNG-Häfen in Belgien, Frankreich und Spanien treffen – aber auch Deutschland, das über Seebrügge versorgt wird. Die EU-Länder müssten künftig noch mehr LNG in den USA kaufen. Trump dürfte trotzdem nicht zufrieden sein, denn er fordert auch noch den Ausstieg beim Öl und Sekundärsanktionen gegen China und Indien…
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european
20. September 2025 @ 07:57
Naja, Trump hat erkannt, dass die EUropäer keinen Rückwärtsgang kennen und genau da packt er sie. Die EU ist bereit, alles zu opfern, um die USA im Ukrainekonflikt zu halten. Sie erkennen dabei nicht, dass der Preis die europäische Wirtschaft ist und die Abhängigkeit von den USA größer sein wird als die von Russland jemals war und damit die USA die wirtschaftliche Dominanz zurückbekommt. Wir werden ihnen aus der Hand fressen (müssen).
Anschließend wird bekannt gegeben, welche neuen Verträge und Abkommen über wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen USA und Russland geschlossen wurden. Zum gegenseitigen Benefit.
Trump fährt m.E. eine Doppelstrategie nach dem Motto, dass man Flöhe UND Läuse haben kann. Make America great again. Gute Firmen wandern aus Europa ab, entweder in die USA oder nach China. Die Arbeitslosenzahlen steigen, die Wirtschaft schmiert ab und niemand scheint bereit, willens und/oder fähig, diesen Zug aufzuhalten. Die Kosten für den Ukrainekonflikt, der wohlbemerkt, nicht mal ein europäischer Konflikt war, sondern ein Krieg der USA, insbesondere der Biden-Familie, werden für die EU untragbar sein, getoppt von einem forcierten Beitritt des bis dato korruptesten Landes in Europa.
Tja, ihr EUropäer: Was ist der Preis, den ihr für diesen Konflikt zahlen wollt? Offenbar jeden. Und wenn alles verhökert ist, gehen die Protagonisten in die wohlverdiente Pension, die dann vom europäischen Steuerzahler „erwirtschaftet“ werden muss.
Eigentlich ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Aber das wird nicht passieren.
Helmut Hoeft
20. September 2025 @ 12:14
@european
FACK! Naja, Trump hat erkannt, dass die EUropäer keinen Rückwärtsgang kennen und genau da packt er sie. Die EU ist bereit, alles zu opfern, um die USA im Ukrainekonflikt zu halten. Volltreffer!
Danke für Deinen Kommentar.
Arthur Dent
21. September 2025 @ 08:20
@european
And the winner is: Donald! Er schafft sich die lästige europäische Konkurrenz vom Hals und macht die EU wirtschaftlich vollständig von den USA abhängig, sollte sie 100%-Zölle auf chinesische Waren erheben. Die EU ist bereit, auch die größten Dummheiten zu begehen.
KK
19. September 2025 @ 19:07
„Doch nun beugt sich EU-Kommissionschefin von der Leyen schon wieder Trumps Druck“
Trump hat doch öffentlich ausgesprochen, wie er am liebsten mit weiblichen Gegenübern umgeht… irgendwas mit „grab them by the…“
Eine zumindest scheint sich das zumindest im übertragenen Sinn gern gefallen zu lassen, denn ausbaden muss es ja die ganze EU…
Ulla
19. September 2025 @ 18:34
Russland draussen, EU/Deutschland am Boden und die US-Amerikaner drinnen aber sowas von.
Besser kann es fuer die USA z.Zt. in der EU gar nicht laufen!
Trump setzt sich auf allen Ebenen durch!
https://www.youtube.com/watch?v=GenpDnPVjfA
Condoleezza Rice 2014 mit der Forderung, die Energiestruktur zu aendern und mehr Gas und Oel aus den USA zu beziehen.
Voilà Ende 2026 ist es ist vollbracht!
Erneuerung
19. September 2025 @ 17:27
Wie wäre es denn, wenn die meisten europäischen Länder BRICS beitreten und auch deren entstehendem Zahlungssystem?
Die Ukraine und Polen können gern an amerikanischer Seite bleiben. Polen gibt die ehemals deutschen Gebiete wieder an Deutschland ab und erhält dafür die 1,3 Billionen geforderten Euro, in Raten. Weitere Gebietsansprüche machen Polen und die Ukraine unter sich aus. Es wird eine neu zusammengewürfelte Verteidigungsallianz geben, Windows wird überall erst mal durch Linux ersetzt, der Euro löst sich vom Dollar. Sanktionen gibt es dann gegen amerikanisches LNG wegen Umweltschädlichkeit (Fracking) und Israel wegen Rassismus und Genozid. Statt GPS werden eigene oder chinesische Systeme benutzt.
Und bis zur vollständigen Umstellung auf umweltschonende Energiewuellen (ich zähle hier persönlich Windkraft nicht dazu) erhalten wir wieder russisches Röhrengas, was ohnehin in der Taiga aus dem Boden strömt. Angst vor Kommunismus ist unbegründet, da es den außer in Nordkorea nirgends mehr gibt. Die Autokratien des Ostens sind nicht weniger undemokratisch als das, was derzeit in Europa abgeht.
Man darf ja mal träumen. Aber es wird anders, mit Armut, Schmutz und Krieg, leider.
KK
19. September 2025 @ 18:24
„Angst vor Kommunismus ist unbegründet, da es den außer in Nordkorea nirgends mehr gibt.“
Auch Nordkorea ist streng genommen nicht wirklich kommunistisch, denn Kommunismus ist per se atheistisch – die jeweiligen Herrscher aus der KIM-Dynastie haben allerdings Gottesstatus und müssen entsprechend verehrt werden.