Vom Herd an die Haubitze? So “feiert” Kallas den Frauentag
Zum Angriffskrieg gegen Iran schweigt die EU-Außenbeauftragte Kallas. Umso eifriger preist sie den Internationalen Frauentag – als Gelegenheit für Frauen, zur Waffe zu greifen.
Mit der “feministischen Außenpolitik” ist es so eine Sache. Von Thatcher über Albright bis hin zu Baerbock nahm sie immer wieder aggressive und sogar militaristische Züge an.
Im Gaza-Krieg verteidigte die frühere Außenministerin Baerbock die Angriffe der israelischen Armee auf Flüchtlingslager. “Dann können auch zivile Orte ihren Schutzstatus verlieren, weil Terroristen das missbrauchen”, erklärte sie.
Auch jetzt erweist sich die Außenpolitik der Frauen als schwierig. So hat es die EU-Außenbeauftragte Kallas nicht für nötig befunden, sich zur tödlichen US-Attacke auf eine Mädchenschule in Teheran zu äußern.
Stattdessen hielt sie eine Sondersitzung der EU-Außenminister mit Vertretern der Golfstaaten ab, um die Gegenschläge des Iran zu kritisieren. Die meisten Golfstaaten werden von alten Phallokraten regiert!
Eine Einladung zum Kriegsdienst?
Immerhin ließ Kallas ihren Auswärtigen Dienst nun ein Video zum Internationalen Frauentag produzieren. Merkwürdigerweise sieht man darin aber fast nur Frauen in Uniform – einige sogar im Einsatz im Nahen Osten.
Der Clip wirkt wie eine Einladung zum Kriegsdienst, der Frauentag sieht aus wie eine Militärübung. Angesichts der flagranten Militarisierung der EU und ihrer Außenpolitik ist das nicht wirklich eine Überraschung.
Doch was will uns Kallas damit sagen? Daß Frauen besser Krieg führen können als Männer? Daß es keine Sicherheit gibt ohne Frauen am Gewehr? Dass die Haubitze besser ist als der heimische Herd?
Das suggerieren die Bilder und die begleitenden Texte. Von Diplomatie hingegen, der eigentlichen Aufgabe von Frau Kallas, ist keine Rede. Dabei wäre gerade jetzt eine “feministische Diplomatie” gefragt…
From negotiation tables to EU missions on the ground, women play a vital role in building peace and security.
— European External Action Service – EEAS 🇪🇺 (@eu_eeas) March 8, 2026
On International Women's Day, we recognise their indispensable contribution to lasting peace. Research shows peace agreements are more likely to endure when women take… pic.twitter.com/MGhkKLfsZa

11. März 2026 @ 16:16
Warum geht sie nicht mit gutem Beispiel voran und riskiert immer zuerst, das eigene Blut zu vergießen? Das gilt natürlich auch für männliche Kriegsertüchtiger.
Nur von anderen das verlangen, was man selbst zu tun bereit ist.
11. März 2026 @ 00:38
Was uns Kallas mit ihrem Viedeo sagen will, sollte man am besten einen Psychiater fragen.
10. März 2026 @ 09:56
Wenn ich die permanenten einseitigen Zuweisungen schlechter Eigenschaften gegenüber Russland, Iran und dazu die geradezu hasserfüllten, kriegsbetonten Einstellungen von Kallas, vdL, Dröge, Brugger, Hasselmann, Baerbock u.s.w. sehe und höre, habe ich große Zweifel, ob Frauen per se wirklich die besseren Verfechter für den Weltfrieden sind.
10. März 2026 @ 13:06
Nicht nur das. Wer die Epstein files verfolgt, bekommt hautnah mit wie oft auch Muetter aktiv involviert waren und ihre Kinder zu Diensten angeboten haben.
Wenn ich mit unserem ExpertInnen fuer ADP (Alcohol and Drugs Prevention) gesprochen habe, kam oft der Satz “We need to talk about abusive mothers.”
Wem das dann noch nicht reicht, Der lese das Buch “Die gepruegelte Generation”
Feministinnen werden dies damit entschuldigen, dass die Frauen keine Wahl hatten, keine freien Willen, und wie immer irgendein Mann daran Schuld ist.
Oder das Patriarchate schlechthin.
10. März 2026 @ 09:17
“… von alten Phallokraten regiert” * pruuust * Phallokraten! * rofl * habsch ja noch nie gehört! 😀
“alte Phallokraten” Freunde von Jeffrey E. wie z. B. “Mister Grab’em” und Konsorten … Men ruled by testosterone!
Ja, und wenn die Mädels auch zuviel haben von dem Zeusch, dann reiten auch die alles in die Grütze!
9. März 2026 @ 20:41
Ich bin weder Feministin noch kann ich mit dem Frauentag etwas anfangen,
demzufolge auch nichts mit von der Leyen, Kallas, Baerbock und Konsorten.
Der Feminismus, den wir leben, ist in meinen Augen der Zwilling des Kapitalismus in Reinstform, weil er in keinster Weise auf die unterschiedlichen Lebensphasen, Bedürfnisse und Aufgaben von Frauen eingeht. Im Vordergrund steht die wirtschaftliche und auch körperliche Verwurstung (z.B. durch social egg freezing, gern bezahlt vom Arbeitgeber). Ich bin da eher auf der Seite von Louise Perry und Mary Harrington zu finden.
Ansonsten finde ich, dass der Grips, die Ausbildung und die Erfahrung außerhalb der Politik entscheiden sollte, ob jemand in eine bestimmte Position kommt. Aber heute im Zeitalter des Nettwörkings, entscheidet nicht, was man kann, sondern wen man kennt. Das merkt man. Auch bei den Männern übrigens. Man klopft sich gegenseitig so lange auf die Schulter, bis man auf dem Posten angelangt ist, wo man hinwollte.
Und der Frauentag? Geschenkt. Das ist genau so eine Farce wie der Muttertag. Ich weiß nicht, ob es im letzten oder vorletzten Jahr war, als eine Vorzeige-Transfrau in Deutschland ganz entzückt fand, dass doch jeder Tag Frauentag sein sollte. Na denn.
Frauen in die Bundeswehr? Pflichtdienst an der Waffe gibt es noch nicht, aber der wird noch kommen. Der Gleichberechtigung wegen, verstehste 😉
9. März 2026 @ 19:20
“Zum Angriffskrieg gegen Iran schweigt die EU-Außenbeauftragte Kallas.”
Nicht so ihre Chefin, was wohl gehörigen Unmut erzeugt:
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/von-der-leyen-iran-widerstand-bruessel-li.10023387
9. März 2026 @ 16:17
Was soll „feministische Diplomatie“ sein!?
9. März 2026 @ 18:45
Keine Ahnung, Kallas könnte es uns ja mal vormachen 🙂
9. März 2026 @ 13:14
“Doch was will uns Kallas damit sagen?”
Das ist Kallas Beitrag zum “gender kill gap”…
9. März 2026 @ 12:38
Ich habe auf tiktok ca. 1300 ! Accounts blockiert, in denen junge israelische Frauen in Tarnanügen tanzten, zu einer Zeit, in der das Ausmaß der Kindertötungen bekannt wurde. Auch eine Neujustierung der Interessen half nicht, schon allein das Blockieren veranlasste vermutlich die Software, mir immer wieder so etwas zu präsentieren. Perversitäten sind “in”. Per Staatsräson könnten genau diese Frauen als Vorbild für Europs dienen. Europa schafft sich ab.