USA verwarnen Ukraine wegen Angriff in Russland – die EU wagt es nicht
Nach ukrainischen Drohnenangriffen auf ein Terminal in Südrussland haben die USA die Ukraine vor einer Wiederholung gewarnt. Aus der EU war so etwas noch nie zu hören.
„Wir haben vom US-Außenministerium gehört, dass wir von den Attacken auf amerikanische Interessen Abstand nehmen sollen“, sagte die ukrainische Botschafterin Stefanischyna in Washington. Bei dem Angriff seien US-Interessen getroffen worden, hieß es. Im November hatte ein ukrainischer Seedrohnenangriff die Anlagen des Caspian Pipeline Consortiums im Schwarzmeerhafen von Noworossijsk lahmgelegt, an dem auch der US-Ölriese Chevron beteiligt ist. Kasachstan, das einen Großteil seiner Erdölproduktion über diesen russischen Hafen exportiert, hat daraufhin protestiert und offenbar die USA eingeschaltet. – Von der EU sind vergleichbare Ermahnungen nicht bekannt. Sie wagt es nicht, die Ukraine zur Ordnung zu rufen – selbst wenn diese wichtige Pipelines wie Nordstream oder Druschba angreift…

26. Februar 2026 @ 09:33
Vielleicht merken irgendwann selbst unsere Ideologen in Berlin und Brüssel, was sie sich da herangezüchtet haben. Eigentlich waren die Machenschaften und das gewaltige Ausmaß an Korruption in der Ukraine schon lange vor dem Maidan hinlänglich bekannt. Ich erinnere an die vielen erpresserischen Unterbrechungen der Pipelines und die Gasdiebstähle, die letztendlich zu den Nordstreampipelines geführt haben. Das hat man leider vermutlich durch den wachsenden, tief sitzenden Russsenhass total verdrängt. Da lässt man sich doch lieber von dem Komiker ständig beleidigen, ausnehmen und am Nasenring durch die Manege zerren. Von ein paar Enthusiastinnen gibts dann obendrauf bei jeder Gelegenheit auch noch Küsschen.
26. Februar 2026 @ 12:04
“Das hat man leider vermutlich durch den wachsenden, tief sitzenden Russsenhass total verdrängt.”
Verdrängen wollen… überdies wurde schon damals über die erpresserischen Pipelineblockaden durch die Ukraine nicht annähernd so berichtet wie es angemessen gewesen wäre; und heute wird empörter über eine umgefallene Matrjoschka in Russland berichtet (Putin hat sie umgestossen!) als über den nötigenden Umgang der Ukraine mit den EU-Mitgliedern Ungarn und Slowakei (Stichwort Druschba), der weitgehend totgeschwiegen wird.
26. Februar 2026 @ 01:40
Die EU hat einen Kampfhund herangezüchtet, den sie nicht mehr im Griff hat. Gar nicht im Griff haben will.
Einen solchen Kampfhund schläfert man ein, wenn man ihn nicht irgendwann an der Kehle haben möchte… ein EU-Beitritt, den Selenskyj immer unverschämter fordert, wäre damit vergleichbar. Der Kerl sieht sich schon als Zar von EUropa…
25. Februar 2026 @ 15:24
Wenn es amerikanische Interessen betrifft, intervenieren die USA. Wenn es europäische Interessen betrifft, werden diese durch die europäischen Regierungen und Brüssel mit Füßen getreten. Das begann schon mit der böswilligen Abstellung des Gastransites durch die Ukraine in früheren Jahren, die Ukraine wurde dafür belohnt. Beim Maidan, bei Nordstream und nun bei den ganzen europäischen Sanktionspaketen gegen Russland wurde dieser Weg stur weitergeführt. Unsere Helden heißen Bandera und Netanjahu, aber wir kämpfen gegen Rechts und Rassismus.
25. Februar 2026 @ 15:37
“Unsere Helden heißen Bandera und Netanjahu, aber wir kämpfen gegen Rechts und Rassismus.”
Was für ein wuchtiger Satz! Stehende Ovation von meiner Seite.
25. Februar 2026 @ 14:56
Ich habe im Grunde fast jede Hoffnung auf Einsicht bei der Mehrheit der EU-Bevölkerung verloren (den Regierungen fehlt sie selbstverständlich nicht), dass der einzige Staat, der seit 4 Jahren EU-Mitgliedsstaaten mittelbar militärisch angreift, Ukraine heißt.
Damit kann man den russischen Angriff auf die Ukraine nicht verteidigen; die massiven militärischen und sonstigen Hilfen für die Ukraine allerdings auch nicht.
Gut, dass jetzt wenigstens die ansonsten ziemlich seltsamen Regierungen in USA, Ungarn und der Slowakei endlich einen gewissen Druck ausüben.