Update Trump: “Keine Gegenmaßnahme ausschließen”

Während der deutsche Außenminister Wadephul in Washington versucht, die Drohungen von US-Präsident Trump gegen Grönland und die EU zu entschärfen, verstärkt sich in Brüssel der Widerstand gegen Trump – jedenfalls im Europaparlament.

So erklärte die Chefin der liberalen Renew-Fraktion, V. Hayer, die EU müsse sofort handeln. “Wir dürfen keine Gegenmaßnahme ausschließen”, sagte sie bei einem Neujahrsempfang für die Presse in Brüssel.

Als mögliche Gegenmaßnahmen nannte die Französin den Anti-Coercion-Mechanismus der EU, der es erlaubt, US-Unternehmen vom europäischen Markt auszuschließen.

Sie erwähnte auch die Besteuerung der großen US-Digitalkonzerne, eine mögliche europäische (französische?) Militärpräsenz in Grönland sowie die US-Schulden, die EU-Länder als Hebel nutzen könnten.

“Die Kosten für Trump müssen erhöht werden”, betonte Hayer. “Dies ist der Moment der Wahrheit, wir dürfen nicht zurückschrecken“, betonte die Vertraute von Präsident Macron.

Ähnlich äußerten sich deutsche Europaabgeordnete. Was sie im Einzelnen fordern, wird in diesem Blog später nachgetragen – stay tuned!

Siehe auch “Wie sich die EU gegen Trump wehren kann”