Update: US-Strafzölle rücken näher

Die (alte) EU-Kommission stellt sich auf neue US-Strafzölle ein. Sie dürften vor allem Deutschland und Frankreich treffen – und das ausgerechnet in der Übergangsphase des neuen Teams von der Leyen.

Ein von der EU vorgelegter Vorschlag für eine Beilegung des Streits um Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing sei bislang nicht beantwortet worden, erklärte Handelskommissarin Malmström.

Leider sei es wohl so, dass die USA erst nach der Einführung von Sonderzöllen mit Brüssel verhandeln wollten. Letzteres werde wahrscheinlich “recht bald” der Fall sein.

Damit bestätigen sich die Sorgen, die wir in diesem Blog geäußert haben – zuletzt hier. Wie gemeldet, bereitet sich die EU auf ein Zoll-Volumen von bis zu 10 Mrd. Euro vor.

Brüssel würde dann mit Strafen in derselben Höhe zurückschlagen. Der Streit kommt für die Luftfahrtindustrie und andere Unternehmen zur Unzeit – sie fürchten ohnehin schon eine Rezession.

Dem Team von der Leyen könnte der Streit den Start vermiesen. Die neue Kommissionschefin, eine hartnäckige Transatlantikerin, hatte eigentlich auf eine Entspannung im Verhältnis zu den USA gesetzt…

Siehe auch “Rezession wird zum Risiko für von der Leyen” und “Schlägt Trump nun zu?”

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