Ukraine: Undurchsichtige Geschäfte mit dem “Drohnenwall”

Die EU treibt ihre Pläne für einen “Drohnenwall” voran. Dabei will sie sich auf die Erfahrungen der Ukraine stützen. Klingt vernünftig – öffnet aber auch Tür und Tor für dubiose Geschäfte und Korruption.

Dies zeigt ein Bericht der “New York Times”. Er handelt von der ukrainischen Firma “Fire Point”, bei der Präsident Selenskyj einst seine Karriere begann – als Schauspieler. Damals war die Firma nämlich noch eine Casting-Agentur.

Heute stellt sie rund 60 Prozent der weitreichenden (also direkt auf Russland zielenden) ukrainischen Drohnen her und ist eine Milliarde Dollar wert – so groß ist jedenfalls das Auftragsvolumen in diesem Jahr.

“Fire Point” spiele eine entscheidende Rolle im Krieg, so die NYT, habe aber auch Probleme mit der Korruption. Die Anti-Korruptionsbehörde in Kiew habe sich schon mit dem Unternehmen beschäftigt, so das Blatt.

Wie tief steckt Selenskyj drin?

___STEADY_PAYWALL___

Probleme gibt es mit der Geschäftspolitik. Die Firma bekomme viele Regierungsaufträge, doch ohne Ausschreibung und Preisverhandlungen. Manche Systeme wie der vielgerühmte neue “Flamingo” seien unzuverlässig.

Das wirft viele Fragen auf. Was weiß Selenskyj von den Problemen? Welche Drähte hat er zu der Firma, profitiert er noch von alten Kontakten aus der Filmbranche? Welche Geschäfte will er mit der EU machen?

Kommissionschefin von der Leyen hat neben dem “Drohnenwall” eine „Drohnen-Allianz“ mit der Ukraine vorgeschlagen, um das Land bei der Produktion eigener Drohnen zu unterstützen und die europäische Verteidigung zu stärken. 

Es hätte ein massives Geschmäckle, wenn von der Leyen ihrem Freund Selenskyj milliardenschwere Drohnen-Geschäfte zuschanzen würde, während der zugleich Finanzspritzen für die Ukraine fordert – um den Krieg weiterzuführen…

Siehe auch Selenskyj plant noch zwei Jahre Krieg gegen Russland – mit Milliarden der EU