Spielball EUropa: Kiew und Washington übergehen Brüssel – schon wieder
Im Streit um einen Friedensplan für die Ukraine sah es einen Moment lang sah so aus, als habe die EU einen Platz am Verhandlungstisch erkämpft. Doch nun wird Brüssel schon wieder übergangen.
- Aus Kiew ist eine ukrainische Delegation nach Florida gereist, wo über einen abgestimmten Friedensplan verhandelt werden soll. Die EU ist außen vor – in Brüssel weiß man nicht einmal, was in den Entwürfen steht. “This is an unprecedented situation from a diplomatic standpoint. None of us has this information,” hieß es bei “Politico” (US-Dienst)
- Aus Washington kommt eine Absage für das Nato-Treffen in dieser Woche. Außenminister Rubio will sich vertreten lassen. Es ist äußerst ungewöhnlich, dass der Chefdiplomat der USA das alljährliche Treffen im Dezember auslässt – insbesondere, da es voraussichtlich vor allem um die US-Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges gehen wird.
- In Moskau wird in den nächsten Tagen der US-Sondergesandte Witkoff erwartet, um über die Ukraine zu sprechen. Auch hier ist die EU nicht beteiligt. Das ist allerdings ihre eigene Schuld, denn sie lehnt jeden diplomatischen Kontakt nach Russland ab. Selbst ein verklausuliertes Angebot von Kremlchef Putin blieb in Brüssel unbeantwortet.
Derweil weitet die Ukraine ihren “Abwehrkrieg” gegen Russland aus. Bei neuen Angriffen wurden zwei Öltanker vor der türkischen Küste getroffen. Zudem wurde ein Erdöl-Terminal im Schwarzmeerhafen Noworossijsk angegriffen.
Daraufhin gab es Proteste aus Kasachstan. Das betroffene Terminal ist auch für Erdöl-Lieferungen aus Zentralasien nach Europa wichtig. Kiew hat gedroht, russische Öllieferungen in die EU zu verhindern – auch mit Militärgewalt.
EUropa wird natürlich auch bei diesen Attacken übergangen. Da die EU den Ukrainern keine Auflagen macht, können diese sogar mit europäischen Waffen die Energie-Infrastruktur angreifen. Hauptsache, es dient der “Verteidigung”…
Siehe auch “Wie EUropa zum Spielball der Großmächte wurde”

Niko
1. Dezember 2025 @ 10:18
Wie lange noch lässt sich die EU von Selenskyj und den Amis noch am Nasenring durch die Arena ziehen. Ach wie dankbar sind wir doch der Ukraine, dass diese wenigstens noch bereitwillig unser Geld in ihrem korrupten System verteilt. Dafür gehen bei uns gerne viele Rentner mit mickrigen Renten zum Flaschensammeln. Selbstverständlich dürfen wir von Selenskyj und Co auch noch gemaßregelt werden, weil die Hilfe noch viel zu klein ist und noch keine Taurus geliefert werden. Warum also sollten wir auch noch mitreden dürfen.
KK
1. Dezember 2025 @ 11:02
Auf dem GRÜNEN-Parteitag vom Wochenende wurde wieder laut für Taurus-Lieferungen getrommelt, wie man in der Berichterstattung des ZDF hierzu zu nachtschlafender Zeit heute hören konnte…
Helmut Hoeft
1. Dezember 2025 @ 10:02
“Kiew und Washington übergehen Brüssel – schon wieder” Das ist auch gut so! Was soll denn dabei herauskommen, wenn man den “Russophoben e. V.” mit am Tisch hat, der sich selbst untereinander nicht grün ist?
Vllt. sollte man in Brüssel mal darüber nachdenken, ob man das Problem nicht endlich final löst: Alle in die €U: Ukraine, Russland, Weißrussland, Kasachstan, Usbekistan, Türkei, Israel (bei Sportwettbewerben ist Israel ja schon “europäisch teilnehmend”) …
Der Skeptiker
1. Dezember 2025 @ 09:06
Vielleicht ist es besser, ohne die kriegsheilen E3, VdL und Kallas zu verhandeln. Doch kann eine Nicht -Vertragspartei aus einem solchen Vertrag zu etwas verpflichtet werden? Rechtlich nicht, machtpolitisch vermutlich schon. Vasallen müssen jede Kröte schlucken.
KK
1. Dezember 2025 @ 10:59
Für manch einen sind Kröten offensichtlich Delikatessen… denn die werden ja immer wieder mit Freuden geschluckt.
jjkoeln
1. Dezember 2025 @ 04:27
Tja, unerschütterlich auch wenn due Ukraine unsere Energiezufuhr zerstört.
Bei allem, das ist nicht akzeptabel.
Weder von der Ukraine noch von den Europäischen Politikern in der EU oder den Member States. Aber die haben ja alle ihr Scherflein in Trockenen und wundern sich bei der Eskalarion der Lage, nur darüber, dass die Bürger diesen Schritt nicht verstehen.
KK
30. November 2025 @ 17:47
So wie militante Vegetarier nicht zu Treffen der Metzgerinnung eingeladen werden, so wird selbstredend die kriegsgeile EU nicht zu Freidensgesprächen eingeladen…
BTW, ist die EU nicht sonst so um Umweltschutz und den Schutz der Meere besorgt? Und wenn die Ukraine für eine Ölpest nach der anderen sorgt, sagt die EU nix?
Dixie Chique
1. Dezember 2025 @ 10:21
..Bezüglich Ihres “BTW”.. ich sag nur Nordstream. Mehr Methan auf einen Schlag ging nicht. Grillenzirpen bei den Grünen und bei FFF (der sechste Buchstabe unseres Alphabets übrigens.. da hat sich die Jugend von der OSF ja eine feurige Zukunftsvision aufschwatzen lassen..), bedröppelte Kulleraugen in der gesamten EU. Beim Projekt Ukraine geht’s anscheinend um Alles, geschi$$en auf Umwelt, Natur, Klima (lol!), nach uns die Sintflut!
Gute Woche, Happy Geoengineering bis die Schwarte kracht, und natürlich: Slava Kokaini! As long as it (fuc*ing) takes!