Ukraine feiert den Sturz Maduros – “venezolanische Lösung” für Putin?
Die Ukraine feiert den völkerrechtswidrigen US-Angriff auf Venezuela und die Verschleppung des gestürzten Staatschefs Maduro. Das zeige, wie mit “Diktatoren” umzugehen ist, erklärte Präsident Selenskyj.
“Wenn man mit Diktatoren so umgehen kann, dann wissen die Vereinigten Staaten von Amerika, was sie als Nächstes tun müssen”, sagte Selenskyj in Kiew.
Ähnlich äußerte sich Außenminister Sybiha. Beide hoffen offenbar auf eine “venezolanische Lösung” im Krieg gegen Russland.
In seiner Weihnachtsansprache hatte sich Selenskyj bereits öffentlich den Tod von Kremlchef Putin gewünscht.
Nun machte er den bisherigen Chef des Militärgeheimdienstes, Budanow, zum Chef des Präsidialamts.
Dem 39-Jährigen werden eine Reihe gewagter Militäreinsätze gegen Russland zugeschrieben. Außerdem enthält er gute Kontakte zur CIA…
Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

5. Januar 2026 @ 16:52
Maduro wollte doch nur wie in Deutschland Honecker und Kumpane oder Pol Pot in Kambodscha das Himmelreich auf Erden errichten, damit es nur noch gute Menschen gibt – koste es was es wolle, denn das Grunddogma der Kommunisten heißt: “Die schlechten Zustände dieser Welt werden nicht von schlechten Menschen verursacht. Vielmehr sind es die schlechten Zustände, die schlechte Menschen hervorbringen.” Man darf nicht außer Acht lassen, dass der Madurostaat sich in der Weise von der DDR unterscheidet, dass die Repressionen gegen Andersmeinende noch viel schärfer sind, noch mehr Menschen aus dem Land geflohen sind, die Wirtschaft trotz viel viel größerem Reichtum an Bodenschätzen noch mehr an die Wand gefahren wurde. In der DDR ist auch jemand gekommen und hat Honecker nach Gesetzen eines anderen Landes vor Gericht gestellt. Wir haben im Unterschied zu Venezuela selbst dafür gesorgt, dass jemand gekommen ist. Dabei hat er noch Glück gehabt, dass er deshalb nicht wie Ceaușescu einfach erschossen wurde.
Was wird am Ende bei diesem Spiel herauskommen. Vor wenigen Tagen hat Trump verkündet, dass seine Friedensinitiative den Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland betreffend gescheitert ist. Ich hoffe, er hat eingesehen, dass er in der Ukraine nichts verloren hat, und hält sich jetzt an Lateinamerika schadlos. Die Russen bekommen die Ukraine mit dem Verteidiger westlicher Werte und seiner Demokratie und China bekommt Taiwan. Dann sind die wichtigsten Zankäpfel verspeist und die Verdauung kann ohne dritten Weltkrieg beginnen. Zu hoffe ist, dass auch das Mullahregime zusammenbricht. Das einzige Problem bleibt Europa mit seinen Knallschoten an der Macht, die von mir aus der Teufel oder der Trump holen kann. Aber das sind jetzt Spekulationen.
5. Januar 2026 @ 18:50
” In der DDR ist auch jemand gekommen und hat Honecker nach Gesetzen eines anderen Landes vor Gericht gestellt.”
Da war Honecker aber nicht mehr Staatschef… und wie Sie sagen, es kam von innen heraus, von der eigenen Bevölkerung, und es wurde keine Ninja-Truppe von einem völlig unbeteiligten Drittstaat eingeflogen, um Honecker zu verschleppen und dabei Dutzende Menschen umzubringen.
Die USA machen das nicht aus Menschenfreundlichkeit – wie zB bei Mossadegh im Iran, bei Saddam im Irak, bei Allende in Chile, bei Norriega in Panama gehts um Rohstoffe wie Öl, Geld, Macht und Einfluss, und um nichts anderes. Das ist eine Mafia-Agenda übelster Sorte: willst Du keine Gewalt erleiden, dann zahl gefälligst Schutzgeld!
5. Januar 2026 @ 12:34
Vor dem Hintergrund ist interessant, dass bislang das Völkerrechts Staatsoberhäupter wie Maduro geschützt hat und ihnen völlig unabhängig von Staatsform und Legitimation Immunität zugesteht… wenn das nicht mehr gilt, könnte Trump sich mit dieser Aktion sein eigenes Grab geschaufelt haben.
5. Januar 2026 @ 08:57
Ein Schurkenstück nach dem anderen und dann feiert man sich als Held der Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie.
5. Januar 2026 @ 12:23
Sie müssen immer bedenken: Es ist “komplex”, seinen “Partnern” und sich selbst dasselbe immer wieder durchgehen lassen, was man bei seinen Hassobjekten ständig kritisiert 😉
5. Januar 2026 @ 06:33
Ist schon lustig: Moskau verurteilt den Völkerrechtsbruch, Kiew bejubelt ihn.
Interessantes Rechtsverständnis.
Halten wir fest: Völkerrecht ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben ist.
Der Zweck heiligt die Mittel. Es gilt das Recht des Stärkeren. War schon immer so.
5. Januar 2026 @ 10:39
Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Jetzt wird hoffentlich jedem denkenden Menschen klar, was die längst geschleiften internationalen Rechte und Gesetze noch wert sind. Die Hauptschuld daran haben meiner Meinung nach die vielen Politiker und Experten mit den Doppelstandards. Man stelle sich vor, die Russen hätten Selenskyj gekidnappt. Vermutlich würden die dicksten Ohrenschützer nicht ausreichen, um das Geschrei der westlichen Wertegemeinschaft zu ertragen.
5. Januar 2026 @ 12:26
“Die Hauptschuld daran haben meiner Meinung nach die vielen Politiker und Experten mit den Doppelstandards.”
Das Herumgeeiere eines Nico Lange im ÖRR war nicht zu ertragen, ein zunehmender Brechreiz hat mich dann zum Abschalten des Tons genötigt…
4. Januar 2026 @ 16:52
Maduro stand den Wünschen der USA im Wege. Nun überlegen wir mal, wer den Wünschen der USA in Osteuropa eher im Wege steht, Selenskyj oder Putin? Mag sein, dass beide keine Lobby im demokratischsten aller Länder haben, aber ich würde mich an Selenskyjs Stelle nicht soweit aus dem Fenster lehnen, zumal Putin eher sowas wie eine Lebensversicherung für Selenskyj ist, die beim Nachfolger nicht mehr wirkt.
4. Januar 2026 @ 16:36
Sind in Caracas 40 unbeteiligte Zivilisten als „Kollateralschaden“ zu beklagen während Trump und Maduro überleben?
4. Januar 2026 @ 19:30
In deutschen Medien hab ich keine Zahl bzw. überhaupt nichts über Opfer aka „Kollateralschäden“ vernommen – aus der Ukraine wird hingegen jeden Tag jeder Einzelfall gemeldet. Ähnlich die Nachrichten aus Israel: die israelischen Opfer werden einzeln, oft unter Namensnennung, erfasst – bei den palästinensischen im Gaza-Streifen gibts inzwischen noch nicht mal mehr ein bodycounting, denn Opfer darf es ja beim angeblich „Waffenstillstand“ nicht geben – obwohl es sie immer noch täglich, nicht selten dutzendfach, gibt.
4. Januar 2026 @ 18:44
D‘accord! Aus Deutschland erwarte ich auch keinerlei Information geschweige denn Aufklärung nachdem Regierung und Parteien mich wissen ließen „die Situation sei Komplex“!
Wenn man mit Stromausfällen nicht klar kommt, dann versteht man von int‘l Politik erst Recht nichts!
4. Januar 2026 @ 16:11
Bemerkenswert und nicht ohne Ironie, dass ausggerechnet die Führung der Ukraine einen unprovozierten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gutheisst und feiert…