Erst kommt das Geld zur “Verteidigung”, dann der Angriff auf Russland

Bingo für Selenskyj: Obwohl er wegen des Geschichtsstreits mit Polen nicht zu einer Geberkonferenz nach Danzig gereist ist, klingelt die ukrainische Kasse. Geld kommt aus Berlin, Brüssel und Washington. Nun will Selenskyj in die Offensive gehen.

Zum Auftakt des “Superzahltags” wies Brüssel die erste Zahlung aus dem schuldenfinanzierten 90 Mrd.-Euro-Kredit der EU an: 3,2 Mrd. Euro an “makrofinanzieller Hilfe”. Dazu sollen in den nächsten Tagen nochmal 6 Mrd. Euro für Drohnen kommen.

Dann kündigte die Weltbank weitere 3,4 Mrd. US-Dollar an. Die entsprechenden Abkommen seien bei der sog. “Wiederaufbaukonferenz” für die Ukraine in Danzig geschlossen worden, hieß es. Davon kommt ca. 1 Mrd. als Kredit aus UK und Japan.

Die deutsche KfW legte auch noch einen neuen europäischen Aufbaufonds auf. Er soll private Investitionen in Höhe von bis zu sieben Mrd. Euro ermöglichen. “Von einer starken Ukraine profitieren auch wir”, sagte Entwicklungsministerin Radovan.

211 Milliarden verballert

Weitere Milliarden-Zusagen werden beim Nato-Gipfel im Juli in Ankara erwartet. Er rechne mit neuen Rüstungsaufträgen in zweistelliger Milliardenhöhe, so Nato-Generalsekretär Rutte. Vermutlich fließt das Geld aus Europa in Waffen aus den USA.

So gestärkt, kündigte Selenskyj am Abend eine neue, 40-tägige Militär-Offensive gegen Russland an. Ziel der Operation sei es, Druck auf den Aggressor auszuüben, um ein Ende des Krieges zu erzwingen. Selenskyj bläst zum Angriff!

Mit Verteidigung oder “Wiederaufbau” hat das allerdings nichts mehr zu tun. Dabei war das doch die Begründung für die stolze Summe von 211 Mrd. Euro, die die EU und ihre Mitgliedsstaaten nach Angaben der EU schon für die Ukraine gezahlt haben…

Siehe auch “Moskau wird brennen” – EU und Nato heizen das Feuer weiter an

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