Trump kartet nach: EU soll sich US-Regeln beugen
Dass der Handelsdeal, den US-Präsident Trump mit EU-Chefin von der Leyen ausgehandelt hat, wacklig ist, war bekannt. Doch nun kommen neue, alarmierende Details ans Tageslicht.
Wie “Bloomberg” und die “Financial Times” übereinstimmend berichten, sehen sich EU-Beamte, die eine konkrete Vereinbarung aushandeln sollen, mit neuen Forderungen aus Washington konfrontiert.
Trump will nicht nur den Klimaschutz lockern, sondern auch die Internet-Gesetzgebung der EU aufweichen. In Brüssel geht nun die Sorge um, dass die Forderungen den „Deal“ untergraben könnten.
“Löst sich der EU-Deal mit den USA in Luft auf?”, fragt die “Berliner Zeitung”... “Europa soll sich US-Regeln beugen“, berichtet das “Handelsblatt”.
Von der Leyen hatte vom Trump-Deal eine längerfristige Ruhe an der Handelsfront und Planungssicherheit für die Wirtschaft versprochen. Offenbar kann sie dieses Versprechen nicht halten.
Dennoch hat ihr eine Mehrheit des Europaparlaments heute erneut das Vertrauen ausgesprochen. Lesen die Abgeordneten etwa keine Zeitungen?
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10. Oktober 2025 @ 15:08
Es ist doch zu komisch, wie eintrifft was alle vorhersagten: Es werden weitere Erpressungen folgen.
So wie es aussieht, will die Kommission Trump als hebel nutzen, Erfolge der letzten Jahre zu schleifen.
9. Oktober 2025 @ 18:04
„Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht“. Nicht wenige Leute sehen schon bedenkliche Risse im „Krug“. Wenn in unserem Haushalt ein Behältnis durch Risse unbrauchbar und nicht reparabel geworden ist, wird es durch ein funktionierendes ersetzt. Aber es gab ja eine Zeitenwende, es ist nun alles anders und die Erfahrungen von uns Alten zählen nicht mehr.
9. Oktober 2025 @ 17:47
Die Überschrift muss heißen: Trump kartet nach (nicht Tusk).
9. Oktober 2025 @ 18:02
So ist es – danke für den Hinweis 🙂
10. Oktober 2025 @ 06:32
Jeder der beiden redet seinen eigenen Stuss, das ist wohl wahr!