Zwangsarbeit: Trump wirft EU Versagen vor – doch die gibt sich erleichtert

Es wird immer verrückter: Weil ein von US-Präsident Trump verhängter Sonderzoll ausläuft, hat er über Nacht kurzerhand einen neuen Tarif eingeführt. Diesmal geht es (angeblich) um Zwangsarbeit – auch in Europa. Der neue Zollsatz liegt bei 10 beziehungsweise 12,5 Prozent. Er soll auch in der EU zur Anwendung kommen, da die EUropäer angeblich nicht energisch genug gegen Zwangsarbeit vorgingen. Ein Unverschämtheit, gegen die sich die EU energisch wehren würde, sollte man meinen. Doch weit gefehlt. Die EU-Außenbeauftragte Kallas zeigte sich zwar irritiert. Die Vorwürfe, die EU gehe nicht ausreichend gegen ⁠Zwangsarbeit vor, seien unbegründet. Doch kurz danach gab die EU-Kommission überraschend Entwarnung: Durch die neuen Zollsätze ändere sich nichts, hieß es in Brüssel. Man ist erleichtert – weil man einem neuen Streit mit Trump ausweichen kann. Souverän ist das nicht, eher feige…

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