“Sprache der Machtpolitik lernen”: Merz klingt wie Merkel, nur ratloser

Kanzler Merz geht auf Distanz zu US-Präsident Trump: So berichten die Medien über die Regierungserklärung zur Außenpolitik. Angesichts des Großmachtgebarens der USA müsse sich Europa emanzipieren und “selbst die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen”, wird Merz zitiert. “Als Demokratien sind wir Partner und Verbündete, und nicht Untergebene.” Allerdings sagte er im selben Atemzug, daß er an der transatlantischen Zusammenarbeit festhalten wolle. Letztlich klingt er genau wie seine Amtsvorgängerin Merkel, nur ratloser. „Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei“ sagte sie schon 2017. Seitdem ist die Abhängigkeit von den USA immer größer geworden. Merz trägt selbst dazu bei, indem er den ungleichen Handelsdeal mit Trump durchdrücken will…

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P. S. Mit der Sprache der Machtpolitik meint Merz offenbar vor allem das Militär. Doch in Grönland hat er gerade mal ein dutzend unbewaffnete Soldaten eingesetzt – für zwei Tage. Als Trump drohte, wurden sie sofort zurückgezogen. Wer so vorgeht, muss wirklich noch viel lernen…