“Sprache der Machtpolitik lernen”: Merz klingt wie Merkel, nur ratloser
Kanzler Merz geht auf Distanz zu US-Präsident Trump: So berichten die Medien über die Regierungserklärung zur Außenpolitik. Angesichts des Großmachtgebarens der USA müsse sich Europa emanzipieren und “selbst die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen”, wird Merz zitiert. “Als Demokratien sind wir Partner und Verbündete, und nicht Untergebene.” Allerdings sagte er im selben Atemzug, daß er an der transatlantischen Zusammenarbeit festhalten wolle. Letztlich klingt er genau wie seine Amtsvorgängerin Merkel, nur ratloser. „Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei“ sagte sie schon 2017. Seitdem ist die Abhängigkeit von den USA immer größer geworden. Merz trägt selbst dazu bei, indem er den ungleichen Handelsdeal mit Trump durchdrücken will…
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P. S. Mit der Sprache der Machtpolitik meint Merz offenbar vor allem das Militär. Doch in Grönland hat er gerade mal ein dutzend unbewaffnete Soldaten eingesetzt – für zwei Tage. Als Trump drohte, wurden sie sofort zurückgezogen. Wer so vorgeht, muss wirklich noch viel lernen…

1. Februar 2026 @ 14:48
“Möge die Macht mit uns sein” – heutige Politiker klingen wie Luke Skywalker und Captain Amerika im Marvel-Universum
29. Januar 2026 @ 16:18
Eine Headline vor rund 6 Monaten:
“Merz schenkt Trump Geburtsurkunde seines Vorfahren aus der Pfalz”
Die Sprache der Machtpolitik muss Merz nicht lernen. Das hat man mit dieser Herkunft in den Genen. Die Führerallüren des deutschen Kanzlers sind zwar noch etwas weniger ausgeprägt, aber Merz arbeitet daran. Nichts liegt dem Deutschen mehr als das Grossmachtgebaren.
Andere Healine aus dem Deutschen Bundestag (Mai 2025, Regierungserklärung):
“Merz: Bundeswehr soll konventionell zur stärksten Armee Europas werden”
Vielleicht haben die Deutschen so viel Angst vor den Russen, weil sie glauben, dass die Russen gleich denken wie Deutsche.
29. Januar 2026 @ 14:50
Wenn Herrchen Trump will, dass Wauchen Merz “Platz” macht, muss er nur mit Zöllen gegen deutsche Autos winken. Merz wird nach meiner Wahrnehmung international inzwischen so ernst genommen wie Baerbock.
29. Januar 2026 @ 13:56
Wo sind “wir” “Demokratien”? Welche Entscheidungen in der Vergangenheit wurden durch Mehrheiten in der Bevölkerung demokratisch abgesegnet? Der Genozid per Staatsräson? Das Verpulvern des Volksvermögens für die Banderas, die uns von umweltfreundlichen Energieträgern abkoppelten? Das Ersetzen von Nadel- und Mischwäldern durch Windradwälder? Die durch staatlichen Einfluss herbeigeführte Absenkung der Geburtenrate und das vermeindliche Auffüllen der Alterspyramide durch ungeregelte Zuwanderung? Das definitive Absenken des Bildungsniveaus, auch mit tatkräftiger Unterstützung der Medien? Die Verschlechterung des Gesundheitswesens? Die Unordnung überall mit kaputter Infrastruktur und Müll an jeder Ecke? Ist es das, was “wir” demokratisch wollten? Für diese Art des Lebens brauchen wir uns nicht emanzipieren, die gibt es woanders auch, allerdings scheint es eine Region zu geben, die zumindest einigen der oben genannten Erscheinungen den Kampf angesagt haben. Natürlich können wir uns von denen “emanzipieren”, und das ist bereits im vollen Gange, dazu brauchen wir gar kein Militär.