Sonneborn setzt auf Krieg

Während andere Parteien den Frieden in Europa beschwören und gleichzeitig massiv aufrüsten, geht DIE PARTEI des Satirikers M. den entgegengesetzten Weg. Sie setzt auf Krieg und Nazi-Nostalgie –  natürlich ironisch.

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Dies erklärte Sonneborn bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz in Brüssel, bei der er auch seinen neuen Mitstreiter N. Semsrott vorstellte. Die Zeit drängt, denn schon in 9 Monaten wird ein neues Europaparlament gewählt!

Mit seiner neuen Liste “Sonneborn, Semsrott, Bombe, Krieg und Göbbels” (die übrigen Namen erspare ich Ihnen) zielt der TITANIC-Herausgeber auf Wählergruppen in Kreuzberg, Bayern, Ostpreußen – und auf die AfD.

Anlässlich einer recht ordentlich besuchten Pressekonferenz haben die designierten Spitzenkandidaten Nico Semsrott und Martin Sonneborn im Parlament in Brüssel die EU-Liste vorgestellt, die sie beim Bundesparteitag Anfang September der PARTEI vorschlagen wollen: SONNEBORN, SEMSROTT, BOMBE, KRIEG, GÖBBELS, GÖRING, SPEER, BORMANN, EICHMANN, KEITEL, HEß (STAUFFENBERG). Quelle: DIE PARTEI

“Wir wollen die Remilitarisierung Europas vorantreiben”, so Sonneborn mit bierernster Miene. DIE PARTEI setze dabei auf “altbekannte Namen” aus der Nazi-Zeit, um “verwirrte AfD-Wähler” und “demente CDU-Mitglieder” anzusprechen.

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Ganz nebenbei will die satirische Bewegung auf den Umstand hinweisen, dass die EU erstmals mehr Geld für ausgibt  als für zivile Friedensmissionen. Und das ist wirklich so – kein Scherz…

P.S. Mit Krieg ist übrigens das PARTEI-Mitglied Bennet Krieg gemeint, auch eine Lisa Bombe soll auf Sonneborns Liste stehen 🙂

UPDATE 7.6.2019: Bei der Europawahl gelang auch Nico Semsrott der Einzug in das Europaparlament. Allerdings kehrt er Sonneborn zumindest formal den Rücken – Semsrott hat sich der Fraktion der Grünen angeschlossen.

Siehe auch “Die Verteidigungsunion läuft aus dem Ruder” sowie ein Sonneborn-Interview bei “telepolis”

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Kommentare lesen (1)

  • danke martin,
    weiter so.wenn wir nur einige wenige Frauen/Männer wie ihn hätten,wäre das schon ein grosser schritt für die EU.gelle