Sicherheitsrisiko Trump: Der große Faktencheck
Wie gefährlich ist US-Präsident Trump für die EU? Berlin und Brüssel wiegeln ab – Kremlchef Putin und Chinas Führer Xi seien ein größeres Sicherheitsrisiko. Die Fakten sprechen eine andere Sprache.
Auch wenn Trump nun den Irankrieg führt – die EU dürfe sich nicht von der wahren Gefahr für EUropa ablenken lassen, heißt es in Berlin und Brüssel. Beim kommenden EU-Gipfel steht denn auch die Ukraine wieder ganz oben auf der Tagesordnung, der Iran kommt unter ferner liefen.
„Unsere Aufgabe heißt erstens die Ukraine, zweitens die Ukraine und drittens die Ukraine“, meint die Chefin der Verteidigungsausschusses im Europaparlament, Strack-Zimmermann. Auf keinen Fall werde man die EU-Sanktionen gegen Russland lockern, sagt Kanzler Merz.
Ist Kremlchef Putin also weiter das größte Sicherheitsrisiko? Bedroht er die EU und Frieden und Wohlstand in Europa stärker als Trump? Und was ist mit China? Müssen wir uns nicht viel mehr mit Präsident Xi beschäftigen? Unser Faktencheck liefert ein eindeutiges Ergebnis.
Tabelle zum Sicherheitsrisiko Trump
|
Trump |
Putin |
Xi |
Kriege im letzten Jahr |
3 (zweimal Iran, einmal Venezuela) |
1 (Ukraine) |
0 |
Regime Change |
1 + 1 Versuch (Venezuela und Iran) |
0 |
0 |
Übergriff auf EU-Territorium |
1 Versuch (Grönland) |
0 |
0 |
Drohungen gegen die EU |
permanent |
immer wieder |
keine |
Drohungen gegen die Nato |
immer wieder |
keine |
keine |
Sanktionen gegen die EU |
mehrere, u.a. gegen Ex-Kommissar Breton |
Gegensanktionen als Reaktion auf EU-Strafen |
mehrere, nach Lockerung im April 2025 |
Strafzölle gegen die EU |
mehrere, vor allem bei Stahl und Aluminium, diverse Drohungen |
keine bekannt |
mehrere, u.a. gegen Milchprodukte und Schweinefleisch |
Erpressungs-Versuche |
ständig, aktuell mit der Straße von Hormus |
auf Umwegen (über Orban, Fico) |
mehrere, z.B. zu Seltenen Erden |
Ungleiche und unsichere Deals |
Turnberry-Deal zulasten der EU, z.Z. auf Eis |
keine (fast vollständig von EU-Seite gekündigt) |
keine (Investment-Deal CAI von EU gekündigt) |
Hybride Bedrohungen |
vor allem im Internet, mutmasslich auch bei Energie (Nordstream) |
angeblich permanent und ständig mehr, allerdings kaum Beweise |
angeblich immer mehr, allerdings kaum Beweise |
Copyright Lost in EUrope 2026
Wie unschwer aus dieser Tabelle zu erkennen ist, ist Trump nach nur einem Jahr im Amt schon der “Sieger aller Klassen”. In fast jeder Hinsicht stellt er ein größeres Sicherheitsrisiko für die EU dar als Putin oder Xi. Auch das wirtschaftliche Risiko made in USA ist deutlich gewachsen.
Nur wenn man den Krieg um die Ukraine als existentielle Gefahr für die EU begreift (obwohl die Ukraine kein EU-Mitglied ist) und unterstellt, daß dieser Krieg nur ein Vorspiel für einen Angriff auf weitere europäische Länder sei, muß man das Sicherheitsrisiko aus Russland höher bewerten.
Doch selbst dann bleibt Trump ein akutes Sicherheitsrisiko – denn vom US-Präsidenten hängt ja auch die militärische Unterstützung für die Ukraine ab. Je höher man die Bedeutung der Ukraine für EUropa bewertet, desto mehr macht man sich von Trump abhängig und damit erpressbar…
Siehe auch “Sicherheitsrisiko Trump”und “Epic Failure mit Trump”. Zu diesem Thema haben wir auch ein Leserforum – diskutieren Sie mit!
P. S. Aus Protest gegen den Irankrieg ist der Leiter des amerikanischen Terrorabwehr-Zentrums, Joe Kent, zurückgetreten. Der Iran sei “keine unmittelbare Bedrohung” für die USA gewesen, schrieb er in seinem Rücktrittsbrief. Offenbar hält auch er Trump für ein Sicherheitsrisiko…
Zusammenfassung:
- Der Artikel kritisiert, dass EU-intern von „größeren Risiken“ durch Putin und Xi die Rede ist, während Trump als Gefahr heruntergespielt werde.
- Laut der im Text wiedergegebenen Tabelle haben Trumps internationale Konfliktaktivitäten (z. B. Iran/Venezuela) im letzten Jahr zugenommen, während Putins Kriege auf die Ukraine begrenzt bleiben.
- Trump wird als Akteur mit nachgewiesenen bzw. konkreten Übergriffen auf EU-nahe Interessen (z. B. Grönland) eingeordnet, während Putin und Xi in der Tabelle hierzu keine Versuche zeigen.
- Für Trump werden „permanente“ Drohungen gegen die EU und zudem wiederholte Drohungen gegen die NATO angeführt, während diese bei Putin/Xi entweder fehlen oder anders bewertet werden.
- Beim Umgang mit Erpressung und Druck wird Trump als besonders präsent dargestellt (u. a. über Umwege wie Orban/Fico), während bei Putin und Xi in der Tabelle andere bzw. teils kaum belegte Kategorien genannt werden.
- Der Artikel macht die höchste Verwundbarkeit der EU daran fest, dass die US-Unterstützung für die Ukraine von Trump abhängt und damit die EU-Mitgliedsstaaten stärker erpressbar werden.
Diese Zusammenfassung wurde mit ChatGTP generiert, mehr hier

18. März 2026 @ 19:35
Ich bin davon überzeugt, dass ein solcher Vergleich präsidenten- und parteienunabhängig zu einem ganz ähnlichen Ergebnis führt auch wenn Trump dabei aktuell der transparenteste von allen ist. Die USA ist kein friedliches Land mit einem freidrehenden Geheimdienst, der innerhalb der US-Administration ein Eigenleben führt.
18. März 2026 @ 18:54
1x, 2x, 3x Ukraine – zero points für Deutschland, aus Sicht des deutschen Wählers muss man hier von Dysfunktionalität der politischen Eliten sprechen.
Mal sehen, wie fest das Nein des Bundeskanzlers bleibt, wird man nach der Wahl in RLP sehen.
Warum öffnen die Amis nicht selbst die Straße von Hormus? Weil es nicht geht – man könnte eben so gut seine Marine-Schiffe selbst versenken. Und man kann nicht mit einem “impulsiven Künstler”, der auch noch als Oberbefehlshaber fungiert, zusammen arbeiten.
18. März 2026 @ 16:06
EU sagt Nein: Ein Szenario des Ausstiegs aus völkerrechtswidrigen Praktiken
Die angemaßte Außen-und Sicherheitspolitik der EU Kommission lässt sich seit gut 25 Jahren in ein extralegales Spannungsfeld zwischen “Bündnistreue” und “völkerrechtlicher Verantwortung” treiben und einspannen. Spätestens seit den unprovozierten, völkerrechtswidrigen Angriffskriegen der USA und Israels auf den Iran ist klar, dass die EU sich einerseits zum passiven Beobachter in Friedensfragen degradiert hat, andererseits nicht das Geringste unternimmt gegen die strukturelle Einbindung in militärische Strategien und Prozesse, die nicht mit dem Völkerrecht vereinbar sind. Die EU zieht sich regelmäßig auf unhinterfragbare Unterstützung von USA und NATO-Strategien zurück, da gebe es „keine Anhaltspunkte“ für völkerrechtswidrige Haltungen oder gar Handlungen. Diese Praxis ist politisch bequem, aber rechtlich und politisch nicht tragfähig. Was wäre, wenn die EU sich entschlösse, nach den vergangenen geopolitischen Desasters diese Linie zu verlassen?
Ausgangspunkt wäre eine politische Grundsatzentscheidung: Die EU erkennt an, dass es ernsthafte Hinweise auf Völkerrechtswidrigkeiten im Rahmen US‑amerikanischer Strategien und Kriegsführungen gibt und dass diese von der EU nicht länger ignoriert werden können. Diese Anerkennung wäre ein Akt politischer Ehrlichkeit. Sie würde signalisieren, dass Völkerrecht und nationale Grundrechte der Mitgliedstaaten nicht nur rhetorische Leitplanken für Sonntagsreden sind, sondern konkrete Handlungsmaßstäbe. Eine solche Erklärung würde die bisherige Doktrin der „Bündnistreue ohne Nachfragen“ durchbrechen und den Weg für eine souveräne Außenpolitik öffnen.
Auf diese Grundsatzentscheidung müsste eine Phase radikaler Transparenz folgen. Die Mitgliedsstaaten müssen offenlegen, welche Informationen über die Nutzung von NATO und US-Stützpunkten tatsächlich vorliegen, welche technischen Funktionen die Bases erfüllen und welche Risiken sich daraus ergeben. Ein unabhängiges Expertengremium aus Völkerrechtlern, Richtern und technischen Fachleuten müsste die tatsächliche Rolle der Bases untersuchen. Sie müsste klären, ob und in welchem Umfang EU-Infrastruktur zur Durchführung von “Operationen” genutzt wird, und ob diese gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen. Damit würde die EU erstmals seit Jahrzehnten eine transparente Grundlage für Entscheidungen schaffen.
Auf Basis dieser Erkenntnisse müsste der Rat klare rote Linien gegenüber den USA formulieren. Diese Linien wären nicht antiamerikanisch, sondern völkerrechtsbasiert: keine Nutzung von EU- Infrastruktur ohne tragfähige Rechtsgrundlage. Die EU-Mitgliedsstaaten würden die USA jeweils auffordern, diese Standards vertraglich verbindlich zu bestätigen. Gleichzeitig würde Brüssel erklären, dass die Nutzung der Bases nur im Einklang mit dem Völkerrecht zulässig ist.
Sollten die USA diese Einschränkungen nicht akzeptieren oder umgehen, wäre der letzte Schritt unausweichlich: Kündigung der Stationierungsrechte. Der Aufenthaltsvertrag sieht eine zweijährige Kündigungsfrist vor. Die Mitgliedsländer der EU würden die Kündigung erklären und parallel ein Abzugsabkommen aushandeln. Die USA hätten Zeit, ihre Infrastruktur zu verlagern, die europäischen Staaten hätten Zeit, ihre sicherheitspolitische Architektur neu zu ordnen. Dieser Schritt, ein Bruch mit 70 Jahren sicherheitspolitischer Praxis, wäre riskant, aber nicht chaotisch: Die operative Abhängigkeit der EU von den USA würde sinken.
Ein solcher Kurs hätte auch tiefgreifende innenpolitische Folgen. Die Parteienlandschaft würde sich neu sortieren: Einige würden den Schritt als Wiedergewinnung von Souveränität feiern, andere als sicherheitspolitische Selbstgefährdung verurteilen. Die öffentliche Debatte würde erstmals offen die Frage stellen, was die EU sicherheitspolitisch wirklich will: maximale Abhängigkeit von den USA oder eine stärker europäisch geprägte Verteidigungsarchitektur. Die Bevölkerung müsste sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass moralische Prinzipien und sicherheitspolitische Interessen nicht immer deckungsgleich sind – und dass politische Reife bedeutet, diese Spannungen auszuhalten.
Der Blick auf ein „Wir machen nicht mehr mit“-Szenario zeigt, dass ein solcher Kurs nicht nur ein moralisches Projekt wäre, sondern ein strategisches. Die EU würde ihre Rolle endlich definieren: Nicht antiamerikanisch handeln, sondern pro‑völkerrechtlich! Das würde nicht Sicherheit aufgeben, sondern sie auf eine Grundlage stellen. Der Schritt wäre teuer, unbequem und konfliktträchtig – aber er würde die EU aus der Grauzone zwischen Mitwisserschaft, Mittäterschaft und Ohnmacht herausführen in eine Politik, die Verantwortung endlich übernimmt.Souveränität nicht gegen die USA richten, sondern für das Völkerrecht einstehen.
18. März 2026 @ 18:31
Für genau solche Gedankenspiele wurde einst der Konjunktiv erfunden 😉
19. März 2026 @ 12:56
eine Gedankenwelt ohne Konjunktiv?
völlig undenkbar, denn dann “wären” wir alle hier längst verrückt…
Also ein “Hoch auf den Konjunktiv”, er ist zutiefst human, denn nur Menschen “können” das gedankliche Durchspielen von Handlungsoptionen.
Und er ist ein geniales Beruhigungsmittel …
18. März 2026 @ 14:00
Die Sprengung von NordStream als “Hybride Bedrohung” zu bezeichnen halte ich für einen masslose Untertreibung. In der Sprachregelung des Wertewestens kann das nur als Terroranschlag auf grundlegende Infrastruktur bezeichnet werden.
Und das war nicht Trump, das war sein Amtsvorgänger Biden! Womit nicht allein Trump die Gefahr darstellt, die mit ihm weg wäre; es sind die USA als solche, die – nicht nur – EUropa gefährlich sind! Je nachdem, wer grad Präsident ist, mal mehr oder weniger verschleiert, aber das Ergebnis ist bei allen dasselbe: Letztlich der grösste Schurkenstaat auf diesem Planeten!
18. März 2026 @ 17:20
Ich fand es eher merkwürdig seine Sanktionen in seiner ersten Amtszeit gegen den Bau nicht in der Kategorie zu erwähnen, die die Fertigstellung um 2 Jahre verzögerten, aber möglicherweise schließt “gegen EU” ja nicht ihr zentrales Mitgliedsland ein sondern nur die Brüsseler Blase und ihre Organe.
18. März 2026 @ 18:27
Die Sanktionen gegen den Bau wurden in Brüssel ja begrüsst.
18. März 2026 @ 11:46
Hass macht hässlich, siehe Strack-Zimmermann und andere vom Hass zerfressene Politiker. Ich habe noch nie gehört, dass der Hass zu etwas Gutem geführt hat, aber in der Regel zu Not und Elend. Das ist diesen Leuten aber offenbar egal, wie man deutlich an den Folgen der Anfeuerung der Kriege sieht. Ganze Landstriche werden verwüstet, zigtausend Tote, Verletzte und Verstümmelte sind zu beklagen. Und da behaupten diese Leute auch noch frech und verlogen, den Betroffenen Menschen zu helfen. Perfider gehts nicht.
Warum lässt man solche Leute gewähren? Warum bietet man diesen auch noch laufend im ÖRR eine Bühne? Warum müssen wir Bürger für diese Volksverhetzung auch noch zahlen?
Diese Leute sind selbst nicht von den Folgen ihres Hasses betroffen und haben auch finanziell dadurch keine Not. Die Aufgehetzten sind dann in der Regel selbst schuld, wenn alles in Trümmern liegt und werden auch noch als Sündenböcke gebrandmarkt.
18. März 2026 @ 10:14
Den europäische Eliten fehlt es m.E. weder an Verstand noch an strategischer Klarheit.
Die strategische Ausrichtung der EU und ihrer richtungsgebenden Mitgliedsstaaten ist glasklar auf Unterordnung unter US-Interessen gerichtet. Auch wenn die USA ein Interesse an der Befriedung des Ukrainekonflikts haben, haben sie gleichzeitig ein Interesse an einer dauerhaften Spaltung zwischen Europa und den BRICS, insbesondere zu Russland und China. Dies kann man nach einem etwaigen Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine nur mittels zementierter Feindbilder bewerstelligen, weil die wirtschaftlichen Gründe für eine Kooperation mit Russland und China auf der Hand liegen.
Die Tabelle von ebo deckt auf, dass die Zementierung des Feindbilds in diesem Sinne einem Faktencheck nicht standhält, was aber unsere Eliten nicht davon abhält, diesen Kurs zu fahren. Sie werden dabei ja auch umfassend von den Mainstreammmedien unterstützt, die ihrerseits entsprechend transatlantisch gepolt sind. Unsere Eliten m.E. auf Basis einer Mischung aus transatlantischer Überidentifikation und Angst vor den Konsequenzen einer Abweichung vom vorgegebenen Kurs. Die Angst ist berechtigt, schaut man sich die geschlossene Font der Mainstreammedien an. Und die Überidentifikation ist ebenfalls nachvollziehbar, weil man im transatlantischen Kontext womöglich die besseren Karriereaussichten hat und es kulturell das bekannte und liebgewonnen Terrain ist.
Die Strack-Zimmermannsche Gleichung ist keine Strategie, sondern nur eine Sprachregelung für das aus ihrer Sicht “dumme Volk”.
Es ist kontraproduktiv, sein Gegenüber für dumm oder inkompetent zu erklären.
18. März 2026 @ 10:41
@Stef:
Dieser Argumentation kann ich mich grundlegend anschliessend. Sie hat nur einen Haken: Ein offensichtlich selbstschädigendes und sich erpressbar machendes Verhalten als intelligent oder strategisch durchdacht zu bezeichnen, halte ich für absurd. Die Eliten müssten nüchtern abwägen, welches Verhalten Europa in der geopolitischen Realität von heute mehr nützt: die Unterwerfung unter die USA oder die Emanzipierung von den USA. Souverän zu sein bedeutet ja nicht, gegen die USA zu sein. Unterwerfung bedeutet immer, nicht für sich selbst zu sein. Natürlich kann Unterwerfung auch nützlich sein, aber hier liegen die Kräfteverhältnisse zwischen den USA und Europa ganz sicher nicht so, dass Europa seine Souveränität zum eigenen Nutzen aufgeben muss. Sie muss sich auf seine Souveränität zurückbesinnen, um Schaden von sich abzuwenden. Das ist das Gebot der Stunde. Aber dafür sind unsere Eliten zu einfältig verhaftet in den überflüssigsten Feindbildern aller Zeiten.
18. März 2026 @ 10:48
Ich habe es auch weder als intelligent noch als strategisch durchdacht bezeichnet. Das Verhalten zeugt nur nicht von Dummheit oder mangelndem strategischen Fokus. Die Akteure wissen was sie wollen (m.E. das Falsche) und sie wissen wie sie es anstellen müssen (sie sind also nicht blöd). Nur das. Der Rest ist meine persönliche Einschätzung über die Motivation, da mag ich auch falsch liegen. Politisch gesehen halte ich die Forderung nach klaren Verantwortlichkeiten und Konsequenzen für politische (Fehl)Entscheidungen für wichtig. Hier wird von den Mächtigen immer versucht ein Grauschleier drüber zu legen, damit es nachher niemand gewesen ist.
18. März 2026 @ 10:44
Ich denke nicht, daß sich alle EU-Länder den (wechselnden) US-Interessen unterordnen. Frankreich wollte dies nie, Spanien schert gerade gewaltig aus. Sogar in Italien und Griechenland gibt es immer wieder Widerstand.
Mein Faktencheck zeigt aber, daß die EU-Spitze die Sicherheitslage falsch einschätzt und falsche Prioritäten setzt. Indem man Putin zum größten Feind stilisiert, man man sich völlig von Trump abhängig – und erpressbar.
18. März 2026 @ 09:29
Merz, Weber, Strakzi, VdL, egal wer von denen, sie sind vom Neid zerfressen auf erfolgreiche Staatsmänner, die ihr Volk hinter sich haben. Sie schüren Hass und Angst um sich nicht mit dem eigenen menschlichen und politischen Versagen konfrontieren zu müssen. Einbetoniert in Brüssel und Berlin aus Verachtung und Angst vor dem eigenen Wähler.
18. März 2026 @ 09:04
Jedem Mensch und jeder Organisation können Fehler unterlaufen. Die Fehler von Menschen können korrigiert werden, das passiert z.B. in Schulen und in der Regel werden die Fehler eingesehen. Nicht so bei der europäischen Führungsriege. Die bekommt 100fach Hinweise zu ihren Fehlern und ignoriert diese. Auf welchem Entwicklungsniveau stehen diese Zweibeiner? Mir fallen da nur bockige Kleinkinder ein, die dann anfangen schreien, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht. Und wie geht man mit so etwas um? Man ignoriert die Wutausbrüche und nach Abkühlung gibt es meist ein Einsehen. Nicht aber beider EU-Führung. Wo soll man die nun verorten?
18. März 2026 @ 09:48
Wer als Person mit Führungsverantwortung mit der Realität nicht zurecht kommt und sich nicht helfen lässt, ist ein tragischer Idiot.
Wer glaubt, dass sich die Realität gegen die Gesetze der Natur an die eigenen Wünsche anpassen lässt, ist ein Hexer.
Wer anderen Schaden verursacht und das in böser Absicht tut, ist ein Dämon.
Da unsere Eliten sowohl Idioten, Hexer und Dämonen sind, kann man sie im Sammelbegriff Schwarze Magier verorten.
18. März 2026 @ 08:23
Priorität-1 = Priorität-2 = Priorität-3 = “Ukraine” -> Kopfschütteln.
Organisationen, die nur ein einziges Ziel verfolgen, zerschellen zwangsläufige an einem Hindernis, das auf dem Weg zum Ziel liegt (im Falle des EU-Ziels “Ukraine” die fehlenden Ressourcen).
Um das zu erkennen, braucht man keinen vielköpfigen Beraterstab.
18. März 2026 @ 08:22
“Je höher man die Bedeutung der Ukraine für EUropa bewertet, desto mehr macht man sich von Trump abhängig und damit erpressbar…”
Womit ich zu einem anderen Schluss komme als ebo:
Das grösste Sicherheitsrisiko für die EU ist der fehlende Verstand ihrer Eliten. Niemand ausser Orban und Fico ist in der EU noch in der Lage, das eigene Reden und Handeln einem Realitätscheck zu unterziehen und eine gescheiterte Strategie als solche zu erkennen. Das Einzige, was die Eliten in der EU können, ist die Fortsetzung des destruktiven Kurses mit noch mehr Effort. Mehr vom Gleichen heisst in der EU: mehr vom gleichen Scheitern.
Dafür können weder Trump noch Putin noch Xi etwas.
Das ist das einsame Versagen der EU-Eliten.