Neues vom Wirtschaftskrieg (295): Trump braucht Deals mit China

Die EU sieht nach 20 Sanktionspaketen endlich Wirkung in Russland – und plant gleich das 21. Paket. China verurteilt US-Sanktionen in Sachen Iran. Und US-Präsident Trump braucht Deals mit China, um sein Scheitern in Iran zu bemänteln.

  • Trump braucht Deals mit China: A quagmire in Iran, sky-high oil prices and shrinking support at home: when US President Donald Trump belatedly travels to China this week, his position has weakened. Still, he is hoping for any deal. Nervous Europeans are watching. (…) To emphasize that he means business, the US president will be flanked in China by 16 chief executives (…). Among them is Tesla and SpaceX boss Elon Musk – the latest sign that the richest person on the planet has mended fences with Trump, after a very public falling out a year ago. The delegation appears focused on sectors where Washington and Beijing could strike concrete deals: aviation (Boeing), tech (Apple, Meta), finance (Citi, Goldman Sachs), agriculture (Cargill) and semiconductors (Qualcomm). – Die EU schaut gebannt zu, denn sie kann eigentlich nur verlieren. Wenn Trump mit Xi neue Deals macht, gehen den Europäern gute Geschäfte verloren. Wenn es zu einem neuen Zollstreit kommt, geht dies auch zulasten der EU. Von der Leyen & Co. haben sich, im Gefolge von Ex-Präsident Biden, falsch positioniert…
  • China verurteilt US-Sanktionen in Sachen Iran: China hat entschiedenen Widerstand gegen US-Sanktionen gegen drei in China ansässige Unternehmen geäußert. Washington wirft diesen vor, militärische Operationen des Irans unterstützt zu haben. Peking bezeichnete die Beschränkungen als illegal und einseitig. ‘Wir haben chinesische Unternehmen stets dazu angehalten, ihre Geschäfte im Einklang mit Gesetzen und Vorschriften zu führen, und werden die legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen entschlossen schützen’, erklärte ein Sprecher (MarketScreener) Auch die EU hat Sanktionen gegen chinesische Unternehmen verhängt – wegen Russland. Noch gab es nicht viel Gegenwehr, aber das kann sich ändern…
  • EU sieht Wirkung von 20 Sanktionspaketen – und plant schon das 21. After 20 rounds of economic sanctions, carefully designed to inflict the maximum pain, the ultimate goal remains stubbornly elusive. Moscow continues its brutal bombardment and refuses to make one single concession at the negotiating table. And yet, there is a sense of vindication. In the past few months, growing signs of strain in the Russian economy have begun to tarnish the image of invincibility that the Kremlin projects in defiance of the West (Euronews) Schwächeres Wachstum und hohe Inflation plagen Russland – doch das kennen wir in Deutschland auch. Weil sich die EU ihrer Sache nicht sicher ist, plant sie gleich das 21. Strafpaket, für Ende Juni / Anfang Juli.

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