Neue EU-Agenda: “Push Russia down”
EU-Verteidigungskommissar Kubilius hat eine Rede gehalten, in der er die Vorgaben seiner Chefin von der Leyen – ein unabhängiges Europa und eine “Pax Europaea” – ausbuchstabiert. Er will die EU aufrüsten und Russland niederringen.
Hier eine Schlüsselpassage seiner Rede.
So, – what to do? How to build our independence in order to have Pax Europaea?
What do we need to be ready for? What is coming and what should be our agenda?
In short, taking into account today’s geopolitical landscape, I can summarise our future defence agenda in a very simple way:
- We need to do everything for Europe – to go “up” with all our material and institutional defence capabilities;
- We need to do everything (materially and politically) to push “down” Russia’s capability to wage new aggression;
- We need to be ready that United States will shift more and more towards Indo-Pacific, and will diminish their presence on European continent;
- We need to be ready to rapidly bring Ukraine with its battle tested military forces and innovative defence industry “into” a new European security architecture (preparing for urgent integration with Europe in defence). We need Ukrainian integration.
This is an agenda for Pax Europaea and for an independent Europe.
Zur Umsetzung fordert Kubilius u.a. die Schaffung von vier “Korridoren” für Militärtransporte an die Ostfront; allein dafür seien 70 Mrd. Euro nötig. In den bisherigen EU-Plänen tauchen sie nicht auf…
Die ganze Rede steht hier. Siehe auch “Deutschland gegen Russland: Not in my name

5. Juni 2025 @ 00:20
Hoffentlich tut uns Präsident Putin den Gefallen und zerstört das bellizistische Projekt EU.
Ein Nürnberg II wäre notwendig für die Million die die schon ermordet haben. Erinnert sei, dass es die EU war, die erste Verhandlungen Ende 2022 mit einem 500 Mio. € Kredit/ Spende an das korrupte Kiew’er Regime gestoppt haben.
4. Juni 2025 @ 14:43
“Er will die EU aufrüsten und Russland niederringen.”
Eine wahre “Friedensunion”!
Artikel 3 Abs. 1 der konsolidierten Fassung des Lissabon-Vertrages:
“Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.”
[Quelle: https://www.eu-info.de/europa/eu-vertraege/Vertrag-Lissabon/konsolidierte-Fassung-vertrag-von-lissabon/%5D
4. Juni 2025 @ 14:01
Der EU-Verteidigungskommissar, der weder über Waffen, über Geld noch über eine Armee verfügt, will Russland niederringen? Na, viel Glück.
4. Juni 2025 @ 13:34
Von „Pax Europaea“ zu sprechen und gleichzeitig jeden Ansatz von Pazifismus als Putinknechtschaft zu verleumden und Europa in eine antirussische Mega-Militärkaserne mit flächendeckendem Aufmarschgebiet zu verwandeln, zeugt von einer ekelerregenden Perversion des Denkens. Pfui Deibel!
4. Juni 2025 @ 13:31
Da zeichnet sich ein schönes Zukunftsbild der EU ab: ein Konglomerat, das als sein wichtigstes – und inzwischen wohl einziges – Daseinszweck darin sieht, die Beziehungen mit der auf dem Kontinent befindlichen Atommacht so zu verschlechtern, dass es unausweichlich zu einem Krieg kommt. So sieht eben ein Zukunftsbild aus, wenn es von geistesgestörten Kriegshetzern, die jeden Bezug zur Realität verloren haben, aufgestellt werden darf.
Was bietet dieses Zukunftsbild uns Bürgern? Diese EU scheint für die Menschen in EUropa nur noch einen alles zerstörenden Krieg als Perspektive anzubieten. Für das „edle Ziel“ des Russland-Niederringens sollen wieder Millionen Menschen sterben, soll Europa wieder zerstört werden, soll im schlimmsten Fall ein atomares Inferno alles vernichten? Ich halte die Leute, die mit ihren politischen Entscheidungen und Äußerungen auch nur einen Bruchteil des Beschriebenen riskieren, für Verbrecher; das, was sie bewusst herbeizueskalieren versuchen, für ein Verbrechen gegen die Menschheit und deshalb müsste sich EUropa dringend von ihnen befreien. Wenn es dafür nicht bereits zu spät ist.
4. Juni 2025 @ 14:15
100% Zustimmung.
Holt diese Verbrecher aus ihren Palästen und Limousinen, setzt ihnen einen Helm auf und karrt sie an die ukrainische Front, wo sie sich für die Freiheit der Bandera-Faschisten nützlich machen können!
4. Juni 2025 @ 14:46
Die Erstürmung der Bastille fand ihrerzeit ja auch nur statt, weil sich die Aufständischen dort Munition beschaffen wollten – aber wo lagert in Brüssel zentral Munition?
4. Juni 2025 @ 12:45
Pax Europaea and for an independent Europe … von was träumt der “gute Mann” nachts??
Dass die USA eine “Pax Americana” durchsetzen konnten (und derzeit noch können), hat mehrere Gründe: sie können über den Dollar als Leitwährung den größten Teil der Weltwirtschaft “steuern” und konnten durch dieses Erpresssungspotential über den gesamten Globus über 760 Militärbasen (761 jederzeit verfügbare militärische Einrichtungen aller US-Teilstreitkräfte) verteilen. Durch diese “WERTE”vollen “Sicherheits”einrichtungen in den einzelnen Staaten haben sie sich “unentbehrlich” und omnipräsent gemacht. War eine “coole imperiale Nummer” auf kolonialer Basis, solange es außer einer “russischen Tankstelle mit Atombomben” keine wirtschaftliche Konkurrenz gab und es noch genügend mittlere und kleinere “kolonial händelbare” Staaten gegeben hat. Zusammenschlüsse wie die EU durften durch supranationale Institutionen noch mitschwimmen, solange sie nicht übermütig wurden (was mussten die Dummies auch den Euro als Dollarkonkurrenz einführen ..) Schließlich sollte das supranationale Korsett nur für “die anderen”, nicht für die USA gelten, (siehe die Aussagen zum internationalen Strafgerichtshof und den Austritt aus allerhand solcher Institutionen, Motto: WIR SIND die Institution..).
Jetzt gibt es aber an “der Institution vorbei” zu viel weltweites Geschäft, und das wäre nur noch mit atomaren Vernichtungsschlägen zu bezwingen. Deshalb wird der Krieg um die Ukraine bzw. die gewünschte Marginalisierung Russlands ja so hirnrissig “total” geführt! Als letzte Chance, die Weltführung zu verstetigen sozusagen, danach sind die USA nur noch Pars inter Pares…
Und genau darum müssen jetzt alle Globalisten “wie eine Eins zusammenstehen” und sich für die USA und deren Way of Live opfern. Ist ja für ‘ne gute Sache … Obwohl den US_Way of Live der Planet gar nicht hergibt.
Dass dabei die demokratische Fassade fällt: geschenkt..
4. Juni 2025 @ 12:42
Ich war immer eine Anhaengerin der Idee einer europaeischen Union einschliesslich ihrer Souveraenitaet. Ich waere auch eine der ersten gewesen, die ihren deutschen Pass gegen einen europaeischen eingetauscht haette. Wir sind eine europaeische Familie. Unsere Enkel wachsen dreisprachig auf.
Mit dieser EU ist der Traum ist nun endgueltig geplatzt, denn wir steuern auf Isolation, Denkverbote, Einschraenkung von Meinungs- und Informationsfreiheit und aggressive Kriegsvorbereitung zu. Es zeigen sich seit Jahrzehnten Risse in der Union, die immer tiefer werden. Gut zu beobachten am Waehlerverhalten. Es gibt nicht nur tiefe Risse zwischen den Laendern sondern auch zwischen Buergern, also dem Souveraen, und den Politikern in den Regierungen. Alles was nicht Ruestung ist, wird weiter scharfen Austeritaetsregeln unterworfen, was das Wahlverhalten der Buerger weiter beeinflussen wird. Wenn die einzig nennenswerte Opposition die Rechtsaussenparteien sind, wird der Zulauf zunehmen. Der Druck von unten wird wachsen, je mehr Sparprogramme auferlegt werden.
Eine Zentralregierung in Bruessel wird sich nur mittels einer Diktatur aufrechterhalten lassen. Alles andere waere eine Illusion.
4. Juni 2025 @ 12:03
Das liest sich alles reichlich perspektivlos. Man kann natürlich darüber spekulieren, wann und unter welchen Umständen Putin den Krieg auf weitere Staaten ausweiten könnte. Ich halte dies angesichts der Probleme, die Putin mit der Ukraine allein schon hat, für ein eher unwahrscheinliches Szenario – but for the sake of Argument: Wir nehmen jetzt mal an, dass in Putins Schreibtisch, ein Plan liegt,
— nächstes Jahr Moldavien und/oder Georgien einzusacken
— in zwei Jahren ins Baltikum einzumarschieren
— in fünf Jahren Richtung Paris zu durchzubrechen.
Da der Schreibtische verschlossen ist, weiß die EU nicht, gegen welches Szenario sie sich wappnen möchte. Aber wir fühlen zumindest, dass irgendeine dieser Gefahren droht. Und dies führt dann schon zu seltsamem Raunen: Markus Lanz, der Obertalkmaster der Nation, hat in einer Folge des Podcasts Lanz&Precht (https://lanz-precht.blogs.audiorella.com/195-ausgabe-193-momentum-fuer-die-ukraine-ist-die-zeit-reif-fuer-den-frieden, min 20 ) Prechts Argument gegen eine drohende Kriegsgefahr (die russische Armee tue sich ja in der Ukraine ziemlich schwer) mit dem Argument gekontert, das liege nur daran, dass Die Russen in der Ukraine nur alte Waffen nutzen, während sie die neuen Waffen für kommende Kriege zur Seite lege. Soll heißen Putin ist bereit, sich im Krieg mit der Ukraine zu blamieren, da er die wirklich wertvollen Waffen für den Sturm aufs Brandenburger Tor aufsparen möchte. Eine ganz neue Art Verschwörungserzählung …
Nehmen wir also weiter an, wir bewaffnen uns nun bis an Zähne, um Unheil abzuwehren. Und siehe da: Putin greift 2026, 2027, …, 2030 nicht an. Das ist dann zwar schön, führt uns aber zu einer nicht-paradoxen Variante des Präventionsparadox: Die Frage, ob Putin nun abgeschreckt war oder nie vorhatte anzugreifen, wird sich nur beantworten lassen, wenn man seinen Schreibtisch aufbricht.
Dann sind wir im Jahr 2031: Wir sind ordentlich aufgerüstet, inzwischen sind aufgrund der sozialen Verwerfungen, die durch die Konzentration auf Aufrüstung verursacht wurden, in den meisten EU-Ländern Rechtspopulisten an der Macht.
Da Trump und sein Nachfolger Vance in den Isolationnismus geführt haben, gibt es nun drei Blöcke:
— ein USA mit seinen Vasallenstaaten in Zentralamerika und Kanada
— eine BRICS+ unter der Führung Chinas
— eine EU, die keine Absatzmärkte mehr hat und durch eine neoliberale Wirtschaftspolitik die Massenkaufkraft ruiniert hat, auf dem absteigenden Ast.
Was wird dann passieren? In einer solchen Situation wird Kanzler Merz von seinem Koalitionspartner AfD dazu gedrängt werden, sich mit Putin zu arrangieren, da der Plan, Russland durch Rüstungswettlauf und Sanktionen zu ruinieren, nicht aufgegangen ist.
Das ist natürlich alles Science-Fiction. Aber es wäre schon schön, wenn unsere Politnasen mal etwas weiter als bis zum nächsten Pressetermin denken würden.
4. Juni 2025 @ 13:01
Ich finde man fragt sich zuwenig nach der moeglichen Motivation. Putin ist nicht der Quartalsirre als den man ihn der deutschen Leserschaft hingestellt hat. Er ist vielmehr ein sehr intelligenter, nuechterner Pragmatiker, der sich sehr genau ueberlegt, was er tut. Die Tatsache, dass Russland viele Jahre mit dem Angriff gewartet hat, bestaetigt das m.E. Erst als alles Reden nichts mehr geholfen hat, wurden Fakten geschaffen. Zudem ist Putin nicht Russland’s Zar. Russland mag keine lupenreine Demokratie sein, was wir uebrigens auch nicht sind, aber politisch ist er weitab von der Rolle eines alleinregierenden Tyrannen. Er ist kein Zar.
Was also sollte Russland bewegen, sich nach Westen auszudehnen?
Land? – Russland ist bereits das groesste Land der Welt. Weite Teile sind sogar noch unerschlossen.
Rohstoffe? Russland ist das rohstoffreichste Land der Welt
Energie? – Oel und Gas sind so reichlich vorhanden, dass man sehr gut an den Exporten verdient.
Technologie? – Russland verfuegt ueber deutlich mehr Ingenieure als die USA obwohl es ungefaehr ein Drittel der Einwohner der USA hat. (Quelle: Emmanuel Todd)
Wirtschaftliche Beziehungen / Absatzmaerkte? Russland hat mit der Zugehoerigkeit zu den BRICS und Anwaerterstaaten Zugang zu mehr als der Haelfte der Weltbevoelkerung.
Was also sollte Russland mit dem zerstrittenen Vielvoelkerstaat im Niedergang? Uns aufpaeppeln? Sehr lustig wird es, wenn behauptet wird, dass Russland uns natuerlich auch erst 2029 ueberfallen wird, weil die doofen Russen natuerlich so lange warten, bis wir aufgeruestet haben.
Und noch zur “russischen Desinformationslist”. Die Behauptung, dass der algerische Boxer Imane Khelif ein biologischer Mann ist, wurde von der deutschen Medienlandschaft auch als russische Desinformation verkauft. Nun stellt sich heraus, was alle sehen konnten. Es ist ein Mann, der olympisches Gold in einer Frauendisziplin geholt hat.
Isses nich schoen 😀 ?
4. Juni 2025 @ 14:56
@ european:
“Was also sollte Russland bewegen, sich nach Westen auszudehnen?”
Es gab allerdings einen einzigen Beweggrund, der aber mit dem Anschluss der Krim an die Russische Föderation bereits 2014 als erfüllt betrachtet werden kann: Mit Sewastopol einen eisfreien Hafen zu besitzen!
Und jetzt ist es noch der Landzugang zu ebendieser Krim – insbesondere nachdem die Kertsch-Brücke schon wiederholt von der Ukraine attakiert worden ist.
4. Juni 2025 @ 16:21
@KK
Das stimmt wohl. Aber das meinte ich nicht. Ich dachte eher an die viel propagierte Drohung, dass “der Russe” dann vorm Brandenburger Tor steht, um die EU zu erobern.
4. Juni 2025 @ 20:40
Merci an The European für den ersten Beitrag auf unserem neuen Forum.
Wer reinschauen und mitmachen will, bitte hier entlang. Einmal registrieren, immer diskutieren! Es gelten die üblichen Forums-Regeln.
4. Juni 2025 @ 13:20
Mein Lacher des Tages
Putins Schreibtsichinhalt als „Schrödingers Katze“ :DDD
4. Juni 2025 @ 14:57
Wo er doch Hundeliebhaber ist 😉
4. Juni 2025 @ 15:55
” das liege nur daran, dass Die Russen in der Ukraine nur alte Waffen nutzen, während sie die neuen Waffen für kommende Kriege zur Seite lege. ”
Jetzt hab ich das endlich auch verstanden. Wenn wir Lanz nicht hätten, blieben da so viele Bildungslücken. Dabei ist es so einfach. Putin spart einfach seine unendlich vielen modernen Waffensystem für den Krieg gegen den Westen auf.
Hmm? Sprechen wir hier jetzt z.B. über die ganzen 24 Stück SU-57 moderne Jagdkampfflugzeuge über die Russland (Stande Ende 2024) verfügt? Seit gut 5 Jahren in Serienproduktion, also etwa 5 Stück pro Jahr. Bis zum Jahr 2029 könnten das also bereits schon unfassbar viele 40 Stück sein. So weit kann manch Politiker in Europa wahrscheinlich nicht einmal zählen. Eine geradezu unglaubliche Gefahr.
Oder meinte Lanz vielleicht den KA-52 Kampfhubschrauber? Aber nein, das kann auch nicht sein. Von den seit 2008 gebauten 200 Stück wurden rund 50 nach Ägypten verkauft. Von den 150 russischen Exemplaren wurden bisher etwa 30 (immerhin 20 %) durch Abstürze und Abschüsse verloren.
Ach nein. Bestimmt ist der T-14 Armata gemeint gewesen. Dieser super Kampfpanzer. Also ausser das der allgemein bekannt ausgrechnet bei der Siegesparade auf dem Roten Platz schnöde stehen geblieben ist, ist der Kenntnisstand über diesen Superpanzer so nebelumwabert, das selbst die optimistischten russischen Militärfetischisten von max. 100 produzierten Einheiten ausgehen. Relativ unbestritten scheint zu sein, dass es noch so viele Probleme mit dem Teil gibt, dass eine Serienproduktion bisher nicht angelaufen ist.
Gibt es vielleicht noch mehr Superwaffen Russlands? Die berüchtigten “Haselnüsse” vielleicht? Bisher gibt es mit denen noch keinen einzigen (bekannten) scharfen Schuss. Der spektakuläre Propagandatreffer in Dnipro erfolgte noch mit Übungssprengköpfen.
Kurzum: Die Argumentation mit den für den Westen aufgesparten Waffen scheint genau so schwachsinnig zu sein wie für das öffentlich-rechtliche Fernsehen üblich.
4. Juni 2025 @ 09:29
Bisher hat Russland die Verhinderung des EU-Beitritts der Ukraine noch nicht zu seinem Ziel erkoren. Mit dieser Agenda wird das m.E. unausweichlich werden, weil die Ukraine so Teil eines explizit militärischen sowie russlandfeindlichen europäischen Blocks werden soll.
Wer jetzt meint, dies hätten sich die Russen selbst zuzuschreiben und dies sei ein Ausdruck neuer europäischer Souveränität, verkennt die Fakten und Realitäten und wird durch diese notwendigerweise bestraft. Es ist absehbar, dass damit die Ukraine als unabhängiger Staat nicht mehr existenzfähig ist, weil Russland den Krieg gegen die Ukraine und den sie unterstützenden Westen gewinnt und ihn überdies auch noch über die Zeit weiterführen kann, sollte es notwendig sein bis zur Beendigung der ukrainischen Eigenstaatlichkeit.
Darüber hinaus wird diese Agenda alle Länder im Grenzbereich der EU zu Russland einem zunehmenden und vermeidbaren Stress aussetzen. Vermeidbar, weil die EU imperial sein will, aber nicht imperial handelt. Letzteres würde nämlich gebieten, dass man sich mit Russland über eine gemeinsame Raum- und Sicherheitsordnung einigt, wenn man nicht gewinnen kann. Und einen Sieg über eine Atommacht konnte mir bisher noch keiner plausibel erläutern.
Bei Lichte besehen beweist die EU-Führung mit dieser Politik des Gegenteil von europäischer Souveränität. Einen dauerhaften Konfliktherd zur benachbarten Atommacht auf dem eigenen Kontinent festzuschreiben, kann nicht im kontinentalen europäischen Interesse liegen. Und die Behauptung, dass mit Russland keine Einigung zu erzielen ist, muss erst verifiziert werden, bevor sie für eine solche Politik als Begründung herhalten kann. Bis zum russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 haben sich im wesentlichen der Westen, die Nato und die europäischen Kernstaaten nicht an die verbindlichen Vereinbarungen gehalten bzw. die wesentlichen Sicherheitsverträge aus dem Kalten Krieg gekündigt.
Mit diesem Kurs der EU, sieht es leider umso mehr nach einer Ausweitung des Krieges aus. Und das ist wie üblcih gut fürs Geschäft aber schlecht für die Menschen.
4. Juni 2025 @ 12:06
Es gab mal den Spruch von Angela Merkel: “Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.”
Die Eurofaschisten (pardon, ich entschuldige mich für die sanfte Polemik in dieser Wortschöpfung) folgen einem neuen Leitspruch:
“Scheitert die Ukraine, dann scheitert Europa.”
Die (deutschen) Eliten machen den fatalen Fehler, ihr Schicksal mit entbehrlichen Dingen zu verbinden. Eine Welt ohne Euro ist möglich. Eine Welt ohne Ukraine auch. Wenn die Ukraine durch Faschismus, Russenhass und Kompromisslosigkeit selbstverschuldet ihren Untergang wählt, ist es nicht ratsam, Europas Zukunft mit dem Schicksal der Ukraine zu verknüpfen. Die Ukraine ist genauso wenig Europa wie der Euro!
Wer sich solche Maximen zu eigen macht, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.
4. Juni 2025 @ 09:01
In Brüssel scheint man sich nur noch gegenseitig an Dummheit übertreffen zu wollen!
4. Juni 2025 @ 08:52
„Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.“ lautet ein altes Sprichwort. Dazu könnte man noch anmerken, dass bereits angebrochene Krüge dann eher ganz kaputt gehen. Das derzeitige Europa entspricht wohl eher dem letzteren und niemand versucht eine Reparatur. Die Risse im Krug werden mit giftiger Makulatur übertüncht und belasten den Krug damit umso mehr.
4. Juni 2025 @ 08:38
Während die USA (Kellog, Trump) öffentlich eingestehen, dass der russische Widerstand gegen die NATO-Osterweiterung einem legitimen Sicherheitsbedürfnis entspricht (das es zu beachten gelte), planen die Eurofaschisten, Europa zu ukrainisieren und zur maximal tödlichen Bedrohung für Russland zu machen. Das ist im heutigen Umfeld nichts anderes als eine Kriegserklärung an Russland. Es findet eine Kriegsmobilisierung statt, die nur noch wenige Schritte von einer Mobilmachung entfernt ist. Rhetorisch sind wir bereits seit ein paar Jahren im Krieg mit einem Staat, der bisher trotz massiver westlicher Aggressionen keine Anstalten machte, ein EU/NATO-Land anzugreifen.
Was wird wohl die Reaktion der Verbündeten Russland und China sein?
Die Ukrainisierung Europas steht in der Tradition der großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Vor allem des idiotischen Faschismus.
4. Juni 2025 @ 08:16
We need Ukrainian integration. Um die €U endgültig mit Korruption, riesigem Agrarland und Bodenschätzen – die Bonanza für’s Kapital, gegen die Menschen und alle Vernunft – zu Fall zu bringen, Projekt: „Overextending and Unbalancing EU“
4. Juni 2025 @ 10:58
Das sehe ich auch so: Die Geier kreisen über dem gescheiterten neoliberalen Projekt namens EU, das immer noch über gewaltige, plündernswerte Reichtümer verfügt. – Europa ist in Auflösung. Es gibt niemand, der Europa als einen Staatenbund für Sicherheit, Zugang zum Welthandel und Wohlstand verteidigt. Die Rechten und die Linke wollen das (neoliberale) Europa nicht, die Linksliberalen sind kopflos und die bürgerliche Rechte verwandelt sich, nachdem ihre Herren in den USA die EU abgeschrieben haben, gerade in transatlantische Plünderer à la Bläckrocker und Investmentbänker Merz&Macron&VdL.