Nawalny-Berater sagen der EU, wie sie Putin “am besten” schaden kann

Was haben die EU-Außenminister mit den Beratern von Kreml-Kritiker Nawlany besprochen? Das wollten sie nicht verraten – ein Treffen am Sonntag in Brüssel blieb geheim. Umso offener reden die Russen.

Nawalnys Mitarbeiter Leonid gab sogar eine Pressekonferenz. Er forderte die EU auf, die Regierungspartei “Einiges ” zu bestrafen, aber auch Sanktionen gegen Kreml-nahe Oligarchen zu verhängen.

Er halte solche Strafen rechtlich für möglich, so Wolkow. Ohne die Präsident Wladimir Putin nahestehenden Oligarchen sei die „Unterdrückungsmaschinerie“ nicht vorstellbar.

Damit widersprach er der Rechtsauffassung der EU. Im Rat geht man davon aus, dass Sanktionen gerichtsfest sein müssen – Strafen gegen Oligarchen wären es wohl nicht.

Der Nawlany-Mann sagte aber nicht nur, wie man Putin “am besten” schaden kann. Er maßte sich auch noch an, Deutschland und Frankreich zu maßregeln.

Berlin und Paris dürften nicht weiter auf einen Dialog mit Moskau setzen, so Wolkow. “Das hilft bei Putin leider nicht, weil er es nur als Zeichen der Schwäche betrachtet”, sagte er.

Der Präsident halte all jene für “Heuchler”, die Verstöße gegen demokratische Rechte kritisierten und dann mit Russland über Öl- und Gaslieferungen verhandelten.

Sollte man vielleicht besser mit einer Sprengung von drohen? Die Amerikaner wissen bestimmt, wie es geht….

Siehe auch “Schulterschluß mit Nawalny – es geht nicht nur um Sanktionen”