Krieg gegen Iran: Trump verbreitet Desinformation
In seiner Rede an die Nation hat US-Präsident Trump gedroht, den Krieg gegen Iran zu eskalieren und das Land zurück in die Steinzeit zu bomben. Was soll man davon halten? Es ist Desinformation.
Die USA seien kurz davor, die wichtigsten strategischen Ziele zu erreichen, behauptete Trump. Schon bald – in zwei bis drei Wochen – werde man den Krieg beenden können. Bis dahin werde man Iran “extrem hart” treffen.
Was soll das heißen? Droht Trump mit der Atombombe, wie die “FAZ” orakelt? Will er die Iraner zur Kapitulation zwingen – oder will er sich klammheimlich aus dem Staub machen und anderen – Israel – die “Drecksarbeit” überlassen?
Die Rede hat keine einzige Frage beantwortet, aber viele neue Fragen aufgeworfen. Das ist kein Bug, sondern ein Feature: Trump hält Freund und Feind bewußt im Unklaren. Seine Rede ist eine klassische Desinformation.
Desinformation heißt nämlich nicht, falsche Informationen zu verbreiten, wie die EU-Kommisssion meint. Desinformation zielt darauf, die Adressaten zu desorientieren und seine wahren Absichten zu verbergen. Es ist eine Kriegstaktik.
Zu den Adressaten zählt nicht nur das amerikanische Volk, das den Angriffskrieg mehrheitlich ablehnt. Trump droht auch den europäischen Alliierten. Sie müssen mit dem Schlimmsten rechnen – diesmal ist es wirklich ernst…
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P.S. Mit seinen wilden Drohungen treibt Trump den Ölpreis weiter in die Höhe. Damit verschärft sich auch die Energiekrise – nach Ostern droht der “Lockdown light”…
