Impfstrategie: Profit over People

Die Impfstrategie der EU hatte von Anfang an drei Ziele: Die heimische Bevölkerung schützen, den Industriestandort EUropa stärken – und der ganzen Welt beweisen, dass Brüssel hilft.

Das erste Ziel wurde mittlerweile – nach vier Monaten “Impfdebakel” – erfüllt. 200 Millionen Impfdosen wurden an die EU-Bürger ausgegeben, meldet die EU-Kommission voller Stolz.

Ebenso viele Vakzine wurden exportiert. Der “Standort” hat sich also bewährt – wobei davon vor allem der deutsche Hersteller Biontech profitiert. Satte 6 Mrd. Euro Gewinn erwartet die Firma 2021, meldet das “Handelsblatt”.

Auch die Zukunft ist gesichert. Mit einem neuen Mega-Deal über bis zu 1,8 Mrd. weitere Impfdosen hat die deutsche Kommissionschefin von der Leyen dem deutschen Labor glänzende Geschäfte bis 2023 garantiert.

Ein französischer Mitbewerber ging leer aus. Und der britisch-schwedische Konzern AstraZeneca wurde ausgebootet. So viel zum Thema Industriepolitik. Deutschland beherrscht die Klaviatur mindestens ebenso gut wie Frankreich…

Nicht erfüllt wurde hingegen das Heilsversprechen für den Rest der Welt. Die EU sträubt sich weiterhin, die Patente auf das BionTech-Vakzin freizugeben. Kanzlerin Merkel schließt dies kategorisch aus, von der Leyen redet ihr nach dem Mund.

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