Gelungener Diplomaten-Day

Der D-Day in der Normandie hat zu einer Entspannung in der Ukraine-Krise beigetragen. Sogar US-Präsident Obama gab sich nach einem Kurzgespräch mit Russlands Putin optimistischer als zuvor.

Auch Kanzlerin Merkel profitierte von dem Treffen; sie brachte Putin und Ukraines neuen Präsidenten Poroschenko zusammen. Möglich wurde dies durch die geschickte Regie der Franzosen.

Für Präsident Hollande ist dies ein großer diplomatischer Erfolg. Es war seine Idee, Poroschenko einzuladen und Putin goldene Brücken zu bauen. Wenigstens in der Außenpolitik ist er auf der Höhe.

Allerdings zeigen sich bisher noch keine Ergebnisse “on the ground”. Im Gegenteil: Bei seiner Amtseinführung übte sich Poroschenko wieder in knallharter nationalistischer Rhetorik.

Sicherung der Einheit (incl. Krim) “mit allen Mitteln”, Fortsetzung des “Anti-Terror-“Kampfes im Osten, keine Föderalisierung, dafür EU-Beitritt – das lässt keine Entspannung erwarten. Leider.

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