“Geld oder Blut”: Abstruse Thesen vom EU-Gipfel
Jeder EU-Gipfel ist eine Fundgrube für Zitate. Manche sind lustig, andere ernst. Im Streit um die Ukraine und das russische Vermögen wird es abstrus.
“Wir wollen die russischen Vermögenswerte dafür nutzen, die ukrainische Armee für mindestens zwei weitere Jahre zu finanzieren. Wir wollen diesen Schritt nicht gehen, um den Krieg zu verlängern. Wir wollen ihn gehen, um den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.” – Kanzler Merz vor dem EU-Gipfel. – Mein Kommentar dazu steht hier
“Wir stehen vor einer simplen Wahl: Geld heute oder Blut morgen” – Polens Regierungschef Tusk – Auch mit dem russischen Geld wird Blut fließen, denn die Ukraine soll davon Waffen kaufen
“Wir werden dieses Gebäude nicht verlassen, bis wir eine Entscheidung (zum russischen Vermögen) haben.” – EU-Gipfelchef Costa – Dann kann der Gipfel ja locker bis Montag dauern 🙂 Die erste Entscheidung Costas war übrigens, die Debatte auf den Abend zu verschieben!
“Wenn wir uns einigen, dann können wir alle von dieser Klippe springen und hoffen, daß der Fallschirm uns tragen wird” – Belgien Premier De Wever – Fragt sich nur, wohin?
“Dies ist der wichtigste EU-Gipfel seit Kriegsbeginn” – Schwedens Regierungschef Kristersson – Warum, nach vier Jahren Krieg? Um ihn nochmal um zwei Jahre zu verlängern?
“Die Ukraine verteidigt Europa – Ihr müsst uns helfen” – Regierungschef Selenskyj – Es ist genau umgekehrt: Die EU verteidigt die Ukraine – und rutscht so in den Krieg gegen Russland, für den sie keinen Exit-Plan hat

19. Dezember 2025 @ 12:10
Vielleicht sollten die europäischen Politiker einmal aus ihrem Wolkenkuckucksheim heraus und sich im Rest der Welt umhören, was inzwischen eine große Mehrheit der Weltbevölkerung von dem Größenwahn, der Arroganz, der Doppelmoral und der Kriegsbereitschaft der Europäer hält.
19. Dezember 2025 @ 09:05
Wenn das Geld der Menschen aller Couleur aus dem ” Elfenbeinturm ” bedroht ist, wird Abstand von solchen Sanktionen genommen. Beim ” kleinen Menschen” würde das keine Rolle spielen!:-(
19. Dezember 2025 @ 08:41
@ebo
Warum immer die selbe Schoiße? Schreib doch mal was Nettes: Deine Stammkneipe, belgisches Bier & Essen, warum die belgischen Fritten so lecker sind (auch ohne Mosselen), die Wälder der Ardennen, ein touristischer Bericht van de Kust … Äver enä, immer dä selbe Driss!
PS.: Wir lernen: Östlich von Köln nimmt der Grad an Blödheit zu!
18. Dezember 2025 @ 23:29
“Wenn wir uns einigen, dann können wir alle von dieser Klippe springen und hoffen, daß der Fallschirm uns tragen wird”
Jump you fuckers!
Aber zahlt gefälligst die Fallschirme aus Eurer eigenen, persönlichen Tasche! Könnt Ihr nicht? Dann lasst es einfach mit dem Springen!
Und ein Zitat von Friedrich Merz von heute wurde vergessen:
“Wir stehen vor der Wahl, entweder europäischer Schulden oder russisches Vermögen einzusetzen für die Ukraine, und da ist meine Entscheidung klar: Wir müssen das russische Vermögen nutzen”
[Quelle: tagesschau vom 18.12.2025, 20 Uhr, ab Minute 2:08; https://www.tagesschau.de/ ]
Die dritte Option fällt ihm erst gar nicht ein: Die Ukraine bekommt überhaupt kein Geld, denn sie hat schon genug von uns bekommen, das zu einem erheblichen Teil in korrupten Kanälen unwiederbringlich versickert ist. Was geht uns eigentlich die Ukraine an, wir haben genug eigene Baustellen!
18. Dezember 2025 @ 18:32
Ich fürchte, dass es trotz geklautem Geld oder auch gerade wegen des geklautem Geldes mehr Blut gibt. Oreshnik ist nun in den Streitkräften Russlands offiziell einsatzbereit, der Test in der Ukraine war erfolgreich. Man sagt, damit braucht Russland keine Atomwaffen mehr, es wird auch konventionell damit zerstört, was zerstört werden soll und die Patriots der Amis bzw. Selenskyjs erleuchten nur den Weg.
18. Dezember 2025 @ 17:59
… und leider wieder Deutsche in führender Position: Merz, Leyen, Weber, etc.! Sie marschieren gerade wieder in Belgien ein!
18. Dezember 2025 @ 23:33
Die üben schon mal den Einmarsch im Osten…
By the way, the same procedure as last war, Miss Sophie?
18. Dezember 2025 @ 16:51
Russlands Regierung muss sich über die westliche Diplomatie-Show ziemlich amüsieren. Gipfeltreffen, heisse Umarmungen, festliche Solidaritätsparolen und deutliche Signale an Putin am Fliessband. Eine endlose Parade von Selbstinszenierungen für die Medien. Über die Wirkung dieses Nivaulimbo-Spektakels muss man nicht viele Worte verlieren: Die Lage wird schlimmer und schlimmer. Für die Ukraine. Für Europa. Für die Welt.
Und mittendrin in diesem unwürdigen Theater: ein Horrorclown mit Sympathien für Menschen, die den Nazi-Partner Stepan Bandera als Nationalhelden feiern.