Gegen EU, Nato und G7: Zehntausende protestieren in Brüssel und Genf
Bahnt sich eine neue Protestwelle gegen Aufrüstung und Krieg an? In Brüssel und Genf gingen am Sonntag Zehntausende auf die Straße, um gegen die EU und die Nato, aber auch gegen die G-7 und den Krieg in Gaza zu protestieren.
Zu der Demo in Brüssel hatten die belgischen und europäischen Linken, aber auch Grüne, Gewerkschaften und NGOs aufgerufen. Sie richtete sich vor allem gegen Sozialkürzungen und die Militarisierung von EU und Nato. In Genf ging es um das bevorstehende G-7-Treffen in Evian. Frankreichs Präsident Macron, der derzeit den Vorsitz der informellen Staatengruppe hat, empfängt am Montag Bundeskanzler Merz, US-Präsident Trump sowie die Staats- und Regierungschefs von Italien, Großbritannien, Kanada und Japan. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj will kommen – und für noch mehr Aufrüstung werben…
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P.S. Nach Angaben von “Attac” haben an der Demo in Brüssel 12.000 Menschen teilgenommen – nach Polizeiangaben waren es allerdings nur 3000. Zu den Protesten hatte das europäische Bündnis „Stop ReArm Europe“ aufgerufen, dem mehr als 800 zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen aus ganz Europa angehören. – Mehr zu “Stop ReArm Europe” hier

15. Juni 2026 @ 14:14
Komisch, vielleicht hab ich ja nicht richtig zugehört, aber bei ARD und ZDF hab ich nur von Protesten gegen G7 gehört, nichts von Protesten gegen Nato und EU.
Humanistisch gebildet sind unsere Eliten eher nicht, eher sind sie eine Art Blendwerk. Zu einer Elite zu gehören ist nicht mehr Ausweis einer besonderen Leistung, sondern Stigma korrumpierter Macht.
14. Juni 2026 @ 20:03
@european:
Die deutschen Grünen und Linken sind eher nicht grün und nicht links, denn sie sind für die Unterstützung Netanjahus und der Banderas und haben für die Kriegskredite gestimmt. “Das Hakenkreuz muss neu bewertet werden” sagte Frau Baerbock, und Herr Van Aken und Herr Ramelow stehen fest hinter der Staatsräson mit Waffenlieferungen. Es sind also faule Eier im europäischen Nest.
14. Juni 2026 @ 20:15
Deutsche Grüne und Linke waren nicht da – allein schon wegen Gaza hätten sie Probleme bekommen 🙂
In Brüssel wird nämlich viel offensiver für die Palästinenser Partei ergriffen als in Deutschland erlaubt…
14. Juni 2026 @ 19:47
Die Grünen auch? Erstaunlich.
In Deutschland geht es den Grünen gar nicht schnell genug mit der Aufrüstung und der Kriegstreiberei. Von Grün zu Olivgrün. Friedenspartei war gestern.
14. Juni 2026 @ 20:29
“Von Grün zu Olivgrün.”
IM Joschka hat da ganze Vorarbeit geleistet… in jeder eher linken Partei wird es derartige U-Boote gegeben haben… und immer noch geben. Manche jahrzehntelangen Schläfer bei den Grünen sind offensichtlich erst unlängst aufgeweckt worden.
14. Juni 2026 @ 18:52
Soweit ich weiß, holt sich Selenskyj nach den letzten 90 Milliarden Euro und den darauf befolgten 70 Milliarden Euro nun noch einmal 20 Milliarden Dollar ab. Das “Gute” daran ist, dass die Beträge immer kleiner werden, das Schlechte daran ist, dass die Zeitabstände der Suchtbefriedigung immer kürzer werden und damit das “Gute” mehr als wettmachen. Möglicherweise leidet er, neben Rassismus und Realtätsverlust, unter einer multiplen Sucht, bei der unsere hoch gebildeten G7-Führungskräfte noch keine Therapie gefunden haben oder eine solche gar nicht wollen.
14. Juni 2026 @ 19:19
Unsere “hoch-gebildeten Führungskräfte” sind Co-Abhängige… oder selbst abhängig. Macron, Starmer und Merz sind daheim so unbeliebt, die kann nur ein äusserer Feind noch über Wasser halten. Und als solcher ist Russland ja bereits etabliert.