Europäer haben den Lockdown satt – doch die EU liefert keinen Ausweg

Der gegen den Lockdown und andere freiheitsbeschränkende Corona-Maßnahmen wächst. Am Wochenende sind mehrere zehntausend Menschen in vielen europäischen Ländern gegen die Restriktionen auf die Straße gegangen.

Proteste gab es unter anderem in London, Brüssel, Amsterdam, Wien, Sofia und Kassel. An der deutsch-französischen Grenze demonstrierten hunderte Menschen gegen die scharfen Einreiseregeln nach Deutschland.

In Frankreich halten Künstler mehrere dutzend Theater besetzt, um sich gegen die Zwangspause des Kulturlebens zu protestieren. In Brüssel wurde das Théatre National okkupiert, während die Regierung neue Einschränkungen beschloß.

Diese Beispiele zeigen, dass es sich bei den Demonstranten keineswegs nur um “Querdenker” und andere “Covidioten” handelt. Die Protestwelle wird auch von “normalen” Menschen getragen, die den Lockdown nicht mehr ertragen.

Doch die EU liefert keine Alternativen. Ihre Impfkampagne kommt immer noch kaum voran, der versprochene Corona-Aufbaufonds gegen die Folgen der Krise lässt auf sich warten.

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