3 Comments

  1. Helmut Höft
    14. Dezember 2025 @ 09:44

    @european
    FACK! Der Rest der Welt muss uns für bekloppt halten! (so wie wir die …? öh?)

    “Griechenland … Es wurde über ihre Köpfe hinwegregiert aus Brüssel und Deutschland heraus.” Ach da hat POTUS die Blaupause für seine Politik und Friedenspläne gefunden, der Schäuble war’s, fanden damals viele ganz gut! m( Ich Dummerle hatte mich schon gefragt: “Woher hat der Donald das wohl?”

    Man kann es nicht oft genug betonen: Austerität (Sparpolitik, “sparen”, “Gürtel enger schnallen” usw.) die Atombombe der Politniki, der Oligarchen, der Ökonomiki – Clara E. Mattei: Die Ordnung des Kapitals unbedingte Leseempfehlung! Hier etwas mehr Info von der fes https://www.fes.de/asd/buch-essenz/mattei-die-ordnung-des-kapitals

  2. european
    13. Dezember 2025 @ 19:12

    Ich habe mich schon öfter gefragt, wie sich Griechen, Italiener, Spanier und Portugiesen fühlen, wenn sie das Gezerre um die Ukraine betrachten und die Steuermilliarden, die rausgehauen werden, als gäbe es kein morgen.

    Nach der Finanzkrise hat man Griechenland nicht nur wirtschaftlich sondern auch menschlich zerstört. Im Land mit der bis dato geringsten Selbsttötungsrate Europas nahmen sich innerhalb von 3-4 Jahren über 4000 Menschen das Leben. Auch in den anderen südeuropäischen Staaten stieg die Zahl der Selbsttötungen merklich.

    Griechenland durfte zudem keine sozialistische Regierung haben, sie durften kein Referendum haben, nicht abstimmen. Es wurde über ihre Köpfe hinwegregiert aus Brüssel und Deutschland heraus. Es wurden Existenzen zerstört, Altersversorgungen, das Gesundheitssystem und die griechische Wirtschaft gleich mit.

    https://www.nordstadtblogger.de/die-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-alltagsleben-der-menschen-griechenland/

    https://www.welt.de/politik/ausland/article106259405/Finanzkrise-Starker-Anstieg-von-Selbstmorden-in-Suedeuropa.html

    Nun dürfen sich alle ansehen, wie für ein Land, das nicht mal der EU angehört, der Geldstrom nicht aufhören will zu fließen. Er fließt in ein Land, dessen Korruptionsrate mehr als doppelt so hoch ist, wie in Griechenland. Selbst der aktuelle Korruptionsskandal um den Präsidenten herum ändert daran nichts.

    Vielleicht werden Historiker einmal analysieren, wie sehr die Austerität der letzten Jahre und ihre Folgen mit dazu beigetragen haben, diesen Krieg weiter zu befeuern. Ganz ähnlich wie die Brüningschen Spargesetze die Bürger direkt in die Arme der Nazis getrieben hat. Der Weg heute ist ein anderer. Die Staaten kämpfen mit den Zinslasten. Sie müssten eigentlich investieren, können es aber nur begrenzt, während sich auf der anderen Seite der Bilanz hohe Vermögen auftürmen, die in den Händen weniger zu unendlicher Macht jenseits demokratischer Entscheidungen führen. Innovationen sind auf dem Rückweg, Investitionen der Unternehmen gleich mit. Man kann Aktienrückkäufe in großem Umfang beobachten. Das Ende des kapitalistischen Systems scheint erreicht, weil man sich nicht weiter ausdehnen kann, ein Krieg unausweichlich, die Profiteure bleiben die gleichen. Sie verdienen vor dem Krieg, am Krieg und hinterher am Wiederaufbau.

    Wenn einem Prozent der Menschheit 99 Prozent des Weltvermögens gehört, wofür werden dann die 99 Prozent der Menschheit noch gebraucht?

  3. Erneuerung
    13. Dezember 2025 @ 17:26

    Mal sehen, was der Weihnachtsmann bringt und für wen er welche Überraschung hat. Für unartige Kinder gab es früher, zumindest angedeutet, die Rute. Wir wünschen dem Weihnachtsmann ein gutes Händchen. Die Bescherung in dieser Form gibt es ja nur in christlich geprägten Ländern. Meines Wissens trifft das auf Russland nicht ganz so zu, es wird dort zumindest teilweise eher das Neujahrsfest gefeiert, die Rute bleibt damit erst mal in Europa westlich des Dnepr.