Die inszenierte Krise (II)

Das Ende ähnelt zum Verwechseln dem Anfang: Wie zum Beginn des Schuldenstreits mit Griechenland im Februar inszenieren die Gläubiger auch diesmal die Krise. Es ist ein Spiel mit verteilten Rollen, Deutschland soll nicht der Buhmann sein.

Armer Tsipras. Als der damals noch neue griechische Premier im Februar sein Amt antrat, stand er gleich vor einem Ultimatum der Eurogruppe: Ende Februar müsse ein Deal stehen, sonst sei alles vorbei.

Finanzminister Schäuble drohte, Kommissionschef Juncker besänftigte, dabei war die Krise inszeniert: Dass das zweite Hilfsprogramm im Februar endet, war ein willkürliches Datum, es wurde dann auch verlängert.

Genauso ist es jetzt auch wieder. Während Tsipras nach Medienberichten eine neue Verlängerung beantragt haben soll, machen die Gläubiger wieder Druck:

Es bleibe nur noch eine Woche, der IWF zieht schon mal ab und löst eine neue Marktpanik aus. Diesmal ist die Inszenierung  besonders perfide… Weiter gehts bei members only! Mehr zum Thema Grexit hier, zur Eurokrise hier

 

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