USA hängen EU bei Coronahilfen ab

Der “historische” Corona-Aufbaufonds ist immer noch nicht angelaufen – erst ab Juni dürften die ersten Hilfsgelder fließen. Derweil stocken die ihr Stützungsprogramm noch einmal auf – um 1,9 Billionen Euro. Die EUropäer geraten ins Hintertreffen – auch bei medizischen Hilfsprogrammen.

Der künftige US-Präsident Joe  schnürt ein billionenschweres Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Krise. Der Demokrat wandte sich in einer Fernsehansprache an die Nation, um für sein 1,9 Billionen Dollar schweres Programm zu werben.

Es soll vor allem jenen US-Bürgern helfen, die in der ihren Job verlieren. Biden kündigt aber auch frisches Geld für medizinische Hilfsprogramme an. Dafür sind 400 Mrd. Euro (!) vorgesehen, wie die “New York Times” berichtet.

Dagegen sind die bis zu 750 Mrd. Euro, die die EU in ihrem Coronafonds vorgesehen hat, Peanuts. Das Geld kommt nicht nur zu spät (Auszahlungen dürften erst im Juni beginnen), es ist auch in keiner Weise an die aktuelle zweite Welle der Krise angepasst.

Die EUropäer geraten ins Hintertreffen – auch gegenüber UK. Auch dort fällt die Coronahilfe größer aus, wenn man sie mit den Anstrengungen der einzelnen EU-Staaten vergleicht (siehe Tweet und Grafik unten).

Muß also auch die EU ihre Coronahilfen aufstocken? Bisher will man in Brüssel und Berlin nichts davon wissen. Dabei wird langsam sogar in Deutschland das Geld knapp, längst versprochene Hilfen lassen auf sich warten..

Siehe auch “Rücksturz in die Rezession: Noch eine verlorene Dekade?”