Es geht auch anders – trotz Lockdown

Immer länger, immer härter: Zum Start des neuen Lockdowns hat die Bundesregierung in Berlin um Verständnis für die neuen Einschränkungen gebeten. Einige Länderfürsten fordern sogar noch härtere Maßnahmen. Dabei geht es auch anders – trotz Lockdown.

Das zeigt ein Blick ins europäische Ausland. Zum Beispiel nach . Dort gibt es zwar auch einen harten Lockdown, der französisch “Confinement” heißt.

Doch im Gegensatz zu Deutschland sind die meisten Schulen geöffnet, zumindest in der Primarstufe gibt es Präsenzunterricht. Auch die Geschäfte sind wieder offen.

Trotzdem sinken bzw. sanken die Infektionszahlen. Erst in letzter Zeit gehen sie wieder hoch – vermutlich infolge von Reisen über die Feiertage. Nun wurden die Reiseregeln verschärft.

Interessant ist auch ein Blick nach . Dort haben gerade die Restaurants und Cafés wieder aufgemacht, wie “telepolis” berichtet.

Anlass für Lockerung ist, dass die Zahl der positiv ausgefallenen Sars-CoV-2-Tests, die am 13. November mit 40.902 einen Höhepunkt erreicht hatte, inzwischen auf 18.625 zurückgegangen ist.

Auch bei der Impfung geht es voran. Kritik gibt es eigentlich nur an Deutschland – wegen der Extra-Ration an Impfdosen, die sich die Bundesregierung gesichert hat.

“Angela Merkel schnappt sich mit einem Blitzkrieg zusätzliche 30 Millionen Impfdosen” schrieb beispielsweise der Messaggero aus Rom.

Last but not least sei noch erwähnt. Dort sind sogar Theater und Museen geöffnet. Denn die sozialistische Regierung in Madrid hat beschlossen, dass die Kultur geschützt werden muß.

In Belgien sind die Schulen auf, in Italien die Restaurants, in Spanien die Theater: Diese Beispiele zeigen, dass es auch anders geht – und das sogar in EUropas “Krisenländern”…

Siehe auch “Impfstreit bringt von der Leyen in Bedrängnis”