Brüssel räumt Kapazitäts-Probleme bei Waldbränden ein
Die EU-Kommission hat eingeräumt, daß die Mittel zur Bekämpfung von Waldbränden nicht ausreichen. „Diese Feuer übersteigen unsere Kapazitäten“, sagte ein Experte in Brüssel. „Selbst 50 Canadair wären nicht genug“. Bisher wurden 13 Canadair-Löschflugzeuge und vier Hubschrauber in die Katastrophengebiete in Frankreich und Spanien geschickt. Insgesamt kann die EU aus ihrer strategischen Reserve “rescEU” auf 22 Flugzeuge und 5 Hubschrauber zurückgreifen. Da auch das nicht reicht, plant sie den Aufbau einer eigenen, permanenten Brandbekämpfungsflotte. 2024 wurden 600 Mill. Euro für den Erwerb von 12 neuen Canadairs freigegeben – doch die Maschinen werden wohl erst 2027 geliefert. Bis dahin muß weiter improvisiert werden, obwohl die Waldbrandgefahr nach Angaben der EU-Experten auch in Deutschland zunimmt und die “Saison” immer länger wird. In diesem Jahr hat sie schon im April begonnen, sie könnte erst im November enden…
Siehe auch “Service minimum” bei EU-Hilfe gegen Waldbrände” sowie meinen Bericht für die “Berliner Zeitung”: “Wegen EU-Sanktionen gegen Russland bleiben Löschhubschrauber am Boden”
P.S. Für Kampfhubschrauber und Kamikaze-Drohnen ist Geld da, für den Katastrophenschutz und die Feuerwehr nicht. Das bißchen, was man hat, wird dann auch noch an die Ukraine abgegeben – so geschehen mit den (wg. EU-Sanktionen lahm gelegten) russischen Hubschraubern in Portugal. Kleiner “Trost”: Im neuen EU-Budget soll alles besser werden, ab 2028…

28. Juli 2026 @ 13:03
Die Massnahmen der EU die angeblich den Klimawandel bekaempfen sollten, sind allein darauf ausgerichtet, das Leben fuer den europaeischen Poebel teurer zu machen. Sie haben nichts verbessert, sondern das Leben verschlechtert und das Korsett fuer die kleineren und mittleren Unternehmen und die Buerger enger geschnuert um sie immer mehr zu kontrollieren. Die Grosskonzerne haben schon immer ihr eigenes Ding gemacht. Politik hat sich dort auch nicht eingemischt und tut es immer noch nicht. Die gehen ohnehin dahin wo sie wollen und scheren sich nicht um die Gesetze einzelner Laender.
Diktieren geht ueber Regieren und am Besteck fuer weitere diktatorische Massnahmen wird fleissig gearbeitet. Ich wuerde gern Handschellen klicken hoeren.
28. Juli 2026 @ 11:44
“Das bißchen, was man hat, wird dann auch noch an die Ukraine abgegeben…”
Was ich dazu zu sagen hätte wäre wohl justiziabel…
28. Juli 2026 @ 22:25
@KK
freiwillig, gleichberechtigt und demokratisch. “Green Deal und Klimaschutz” (was immer man auch darunter verstehen will) – in der EU ist das gleichbedeutend mit Big Business. Einige wenige werden sich eine goldene Nase verdienen, die Allgemeinheit zahlt. Die eigene Klientel wird mit stattlichen Zuwendungen aus Steuereinnahmen versorgt. (Es ist erstaunlich, wieviele Verbände und deren Tochtergesellschaften mit staatlichen finanziert werden, und von Stiftungen, die auch wiederum staatliche Zuschüsse erhalten – da wird ein illustres Subventionskarussell angeworfen). Wäre der Klimaschutz eine gesamtgesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe, dann wäre das kein Geschäftsmodell.
28. Juli 2026 @ 09:40
Die EU fühlt sich immer zuständig, wenn sie noch mehr Macht an sich raffen kann. Nichts leisten, Bürokratiemonster schaffen, den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen, Kriege befürworten und finanzieren (aus unserer Tasche).
28. Juli 2026 @ 10:16
Die Koordinierung der Katastrophenhilfe ist eine gute Sache. Das ist allerdings eine “intergouvernementale”, also zwischenstaatliche Aufgabe, es ginge sicherlich auch ohne die EU.
Da wo die EU zuständig ist – fürs Geld (Canadairs, Helikopter), aber auch für die Politik (Anpassung an den Klimawandel, Prävention) und die Präsenz vor Ort – versagt sie kläglich.
Warum lassen sich von der Leyen und Lahbib nicht blicken? Warum gibt es nicht einmal eine einzige Krisensitzung in Brüssel, um auf den “Cruel Summer” in Europa zu reagieren?
28. Juli 2026 @ 12:59
@ebo
Die Vergemeinschaftung der Katastrophenhilfe sehe ich, zumindest bei Waldbränden, skeptisch. In Südeuropa brennen jedes Jahr große Waldflächen ab, aber nicht durch den Klimawandel, sondern weil landwirtschaftliche Flächen abgebrannt werden oder auch aus Leichtsinn. In Schweden oder Finnland kommen Waldbrände größeren Ausmaßes nur gelegentlich vor. Malta ist praktisch waldlos, warum sollen all diese Länder für den Süden Europas zu Kasse gebeten werden?
28. Juli 2026 @ 13:37
@Arthur Dent:
“…warum sollen all diese Länder für den Süden Europas zu Kasse gebeten werden?”
Aus viel besseren Gründen als all das Geld in die Ukraine und einen sinnlosen Krieg zu pumpen – nur ein paar Ideen:
1. viele Bürger all dieser Länder reisen gern dorthin in Urlaub
2. Wälder sind Klimaschutz – abgebrannte Wälder das Gegenteil
3. Da es immer wieder an anderen Orten brennt, wäre eine gemeinsam koordinierte Flotte, die flexibel eingesetzt werden kann, sinnvoll
4. Die Ukraine kommt ja offenbar gar nicht auf die Idee, die ihr überlassenen Spezial-Hubschrauber zur Waldbrandkampfbekämpfung im Notfall temnporär zurückzuschicken – also ein Grund mehr, das Geld und Material nicht weiter dort hin zu schicken
5. Als Ausgleich für Dublin (dass die Mittelmeeranrainer die Hauptlast der anlandenen Flüchtenden aus Afrika und Nahost tragen müssen)
28. Juli 2026 @ 09:28
Wie lange noch lassen sich die Bürger das noch gefallen, zahlen dafür und lassen sich von Typen wie Merz auch noch als faul beleidigen und beschimpfen. Jagd diese Pharisäer endlich zum Teufel.
28. Juli 2026 @ 11:00
Dessen Heizer sind sie doch!
28. Juli 2026 @ 09:10
In der Ukraine und in Russland brennts ja auch seit einigen Jahren. Weil die Ukraine unbedingt entrussifiziert, flächendeckend zum Banderistenparadies ausgebaut und zu einem XXXL-NATO-Stützpunkt transformiert werden muss. Kostenpunkt der Brandlöschung: eine Billion Euro wird nicht reichen.
Da muss man in der EU natürlich Prioritäten setzen. Wir brennen aus Solidarität mit – Slava Ukraini!
28. Juli 2026 @ 09:03
Ich nenne das mal Aktivismus. 2025 hat es in Griechenland, Frankreich und Portugal gebrannt. 2024 auch in Griechenland (7000 Brände), in der Türkei und in Russland. Von 1982 – 1998 sind in Griechenland 8,75 Millionen Hektar Waldfläche verbrannt. Von 2006 bis heute hat es praktisch in Griechenland in jedemJahr gebrannt, allein 2007 sind 270.000 Hektar verbrannt. Häufig entstehen die Brände durch das Abbrennen landwirtschaftlicher Flächen.
Jetzt plötzlich fühlt sich die EU zuständig?
28. Juli 2026 @ 08:52
So ist’s recht: Erst die Bedigungen für die Brände schaffen (Lebensstil – Missachtung der Naturgesetze und der Begrenztheit des Raums, trotzdem Wachstum, Wachstum Wachst…) und dann die Begrenztheit der Brandbekämpfung beklagen! “Isch kann gar nedd soviel fresse, wie isch kozze möschd!”