So schlitzohrig straft Schäuble

Was für ein Schlitzohr: Nachdem er sich angeblich persönlich dafür verwendet hatte, Spanien und Portugal keine Strafgelder wegen des Budgetdefizits aufzubrummen, fordert Finanzminister Schäuble nun Kürzungen.

Die EU-Hilfen aus den Strukturfonds für beide Länder müssten beschnitten werden, sagte Schäuble. So stehe es im EU-Vertrag, das müsse die EU-Kommission nun umsetzen.

Doch die Brüsseler Behörde ist von den Kürzungen nicht überzeugt, schließlich würde sie die Erholung der beiden ehemaligen Eurokrisen-Länder gefährden und Brüssel noch unbeliebter machen.

Die Kommission hat daher das Europaparlament eingeschaltet, das die Entscheidung mittragen soll. Doch Schäuble sieht das anders: Brüssel müsse nun die EU-Hilfen kürzen, basta!

Und so werden die “Defizitsünder” am Ende doch noch bestraft – man darf es nur nicht so nennen…

Auch interessant:

, ,

One Response to So schlitzohrig straft Schäuble

  1. Peter Nemschak 11. Oktober 2016 at 20:50 #

    Wichtig wäre, die Auswirkungen der Hilfen periodisch zu überprüfen, damit wir nicht Geld in Fässer ohne Boden schütten.

Powered by WordPress. Designed by WooThemes