Macron und May greifen Facebook an

Wer hätte das gedacht? Die Wahl-Verliererin May aus London will sich mit dem Wahl-Gewinner Macron zusammentun, um den Kampf gegen den Terror zu verschärfen. Im Visier haben sie Facebook und Google.

Die Internet-Giganten sollen mehr gegen die Online-Radikalisierung von Islamisten unternehmen, fordern der Präsident und die Premierministerin. May will dafür eigens nach Paris reisen, so der “Guardian”.

Die Initiative erinnert an den deutschen Vorstoß gegen “Hatespeech”. Doch während Justizminister Maas einen umstrittenen Alleingang plant, wollen Macron und May offenbar  gemeinsam handeln.

Für Facebook und Google könnte es nun eng werden. Aber auch für die Freiheit im Internet. Die Briten haben jetzt schon die schärfsten Online-Gesetze, Kritiker sprechen von einem Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Macron hingegen wird bisher (noch) als Liberaler betrachtet. Dabei hat auch er schon angefangen, die Presse zu gängeln. “Rien ne va plus”, titelt “La Libre Belgique”, Macron halte die Medien auf Distanz.

Man darf gespannt sein, was als nächstes kommt – vor allem, wenn sich der smarte Franzose nun auch noch mit der rabiaten Britin zusammentut…

 

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One Response to Macron und May greifen Facebook an

  1. Anonymous 13. Juni 2017 at 21:19 #

    Na so ein Unfug. Als ob das Internet Schuld ist an hatespeech etc. Vielmehr sollte daran gearbeitet werden, dass so etwas gar nicht erst in den Köpfen gedeihen kann, also Bildung. Alles andere ist Augenwischerei und führt zu nichts.

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