Krise in Den Haag – und in Brüssel

Bekanntlich hat sich die EU ja wieder vollständig von ihrer Krise erholt. Wenn nur nicht Polen, Ungarn und die Türkei wären… Ach ja, und natürlich die Niederlande und Belgien.

In den Niederlanden gibt es immer noch keine neue Regierung – 128 Tage nach der Wahl. Es ist die längste Krise seit den 70er Jahren, meldet der “EU Observer”.

Premier Rutte hat die Hoffnung zwar noch nicht aufgegeben. Auch Finanzminister Dijsselbloem macht munter weiter – sehr zur Freude seines Mentors Schäuble, der ihn in der Eurogruppe hält.

Doch die Bildung einer Koalition ist äußerst schwierig, da es dafür vier Parteien braucht. Derzeit sieht es so aus, als könnten auch EU- und euroskeptische Parteien an der Regierung beteiligt werden.

Auch in Belgien gibt es Probleme. Zum einen schafft die Regierung in Brüssel es wohl nicht, die harten Sparvorgaben der EU einzuhalten. Ein ausgeglichener Haushalt wird verschoben.

Zum anderen suchen die Regionen Wallonie und Brüssel seit Tagen vergeblich neue Mehrheiten. Die Zentrumspartei CDH hat die Sozialisten herausgeworfen, Vorwurf: Vetternwirtschaft.

By the way, mit der Regierung in London soll es auch noch ein paar Probleme geben. Aber ansonsten erfreut sich die EU wieder bester Gesundheit…

 

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3 Responses to Krise in Den Haag – und in Brüssel

  1. Ute Plass 21. Juli 2017 at 12:56 #

    “Aber ansonsten erfreut sich die EU wieder bester Gesundheit…”
    Ein Glück, Ebo, dass Sie Humor haben. 🙂

  2. Oudejans 21. Juli 2017 at 14:05 #

    >>“Bekanntlich hat sich die EU ja wieder vollständig von ihrer Krise erholt.“

    Ebo, hätten Sie bitte noch eben das Erholungsdatum? Welche Rolle spielt Pofalla bei dieser Erholung?

  3. Herbert Hensler 22. Juli 2017 at 09:49 #

    völlig gesund und von Merkel sediert

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