Italien blockiert deutsche EU-Agenda

Als Italiens Premier Renzi beim EU-Gipfel im Dezember gegen das “deutsche Europa” wetterte, hielten das viele f체r eine r철mische Laune. Doch nun macht Renzi ernst – und blockiert die deutsche EU-Agenda.

Darauf steht derzeit die Hilfe f체r die T체rkei an erster Stelle. Damit die EU-Staaten 3 Mrd. Euro f체r Sultan Erdogan lockermachen, hatte Sch채uble heute sogar ein Fr체hst체ck der Finanzminister einberufen.

Doch Renzi sagte Nein – die Hilfe kann nicht flie횩en. Er fordert, dass die EU nicht nur deutsche, sondern auch italienische Priorit채ten erf체llt, und ihm bei der Bankenrekapitalisierung hilft.

Au횩erdem fordert Renzi,혻dass die EU-Kommission nicht nur einem Land dient. Kommissionschef Juncker혻m체sse die Interessen aller 28 EU-Staaten bedienen, nicht nur deutsche.

횆hnlich hatte Renzi schon bei den EU-Sanktionen gegen Russland gepokert. Am Ende musste er zwar klein beigeben. Doch die neue, zweite Machtprobe zeigt, dass er es ernst meint… – Mehr hier혻

 

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5 Responses to Italien blockiert deutsche EU-Agenda

  1. anvo1059 15. Januar 2016 at 20:07 #

    Es stellen sich anscheinend immer mehr europ채ische Regierungen gegen das Deutsch-Amerikanische Diktat ! Wenn gewiss auch aus verschiedenen, nicht zuletzt auch “egoistischen” Interessen…… Beginnt Europa zu zerfallen oder ist das der Anfang eienr wirklichen europ채ischen Union ?

  2. Peter Nemschak 15. Januar 2016 at 20:55 #

    Deutsch-amerikanisches Diktat: eine leere Floskel. Hoffentlich ist der jetzige Zustand der Anfang einer wirklichen europ채ischen Union.

  3. Peter Nemschak 16. Januar 2016 at 08:51 #

    Renzi betreibt Politik auf dem Niveau eines Anonymus aus dem Internet oder Ressentimentjournalisten eines Boulevardblatts. Zu verlangen, dass ein italienischer Beitrag zur Bew채ltigung des Migrationsproblems von einer gemeinsamen europ채ischen Migrationspolitik abh채ngig gemacht wird, w채re seri철se Politik. Renzi stellt sich damit auf die Stufe von Berlusconi und Grillo. Kein Wunder, dass Europa sich in einem beklagenswerten Zustand befindet.

  4. Claus 16. Januar 2016 at 10:13 #

    Es f체gt sich alles sehr sch철n zusammen, denn 얨hne EU-Moos nichts los beim Sultan Erdogan. Dann l채sst er wohl seine Migrationsventile auf 얨ffen stehen und der Druck auf Frau Merkel wird weiter steigen. Es sei denn, CDU / CSU / SPD lassen das Ganze in Anbetracht der kommenden Wahlen und des zunehmenden EU-Widerstandes gegen das Staatsversagen Deutschland nicht mehr ihr pers철nliches Problem sein.
    Immerhin traut sich die Politik jetzt auch 체ber Kosten zu sprechen, gerade sehe ich bei n-tv: 얞inanzierung der Fl체chtlingskrise – Sch채uble schl채gt Benzin-Sonderabgabe vor.
    Da habe ich nochmal Gl체ck gehabt, betrifft mich nicht, fahre Diesel!

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