Irland will mehr Steuerdumping

Für US-Konzerne wie Apple oder Facebook ist Irland schon ein Steuerparadies. Doch das reicht offenbar nicht: Laut “New York Times” plant die Insel eine neue Flatrate für “innovative” Konzerne. 

Sie soll nur 6,25 Prozent betragen (also halb so viel wie der übliche, schon günstige Steuersatz) und für Patente und anderes geistiges Eigentum gelten. Offenbar will Dublin so neue Kunden anziehen.

Das Problem ist, dass die EU eigentlich gerade gegen Steuerdumping vorgehen will. Und dass die Bürger Irlands immer noch die Zeche für die “Eurorettung” des Landes zahlen.

Nun rächt es sich, dass die Troika “vergessen” hat, faire Steuersätze zur Bedingung für Finanzhilfen zu machen. Banken und die Geschäftsmodelle der US-konzerne wurden gerettet, der Rest ist Schweigen…

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