Flüchtlings-Basar offiziell eröffnet

Der große Flüchtlings-Basar ist eröffnet. Heute gab die EU-Kommission bekannt, dass sie 54.000 Aufnahme-Plätze mit einem neuen Stempel versehen will. Statt für Umverteilung stehen sie nun für Umsiedlung bereit.

In der Praxis heißt das, dass die Migranten, die in Griechenland oder Italien gestrandet sind, nicht mehr mit ihrer Umverteilung auf andere EU-Staaten rechnen können. Ihre Plätze wurden Syrern in der Türkei zugeschlagen.

Doch auch diese „glücklichen“ Syrer kommen nicht schnell in die EU. Bisher ist nicht einmal klar, welche EU-Staaten tatsächlich zur Aufnahme bereit sind – und wie die Flüchtlinge dorthin kommen sollen.

Aber das ist noch nicht alles: Die Umsiedlung ist daran gebunden, dass „Illegale“ von den griechischen Insel in die Türkei abgeschoben werden. Das ist das berüchtigte Eins-Zu-eins-Prinzip.

Die Syrer müssen also darauf warten, dass die Griechen andere, „illegale“ Syrer auf den Insel aufgreifen – oder darauf, dass die türkischen Schlepper neue Boote in die Ägäis schicken.

Auf dem echten Basar geht es humaner zu – und transparenter… – Mehr zum Flüchtlings-Deal hier

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