„EU-Deal hätte Ukraine ruiniert“

Ausgerechnet der konservative amerikanische Thinktank Atlantic Council fällt ein vernichtendes Urteil über das EU-Angebot an die Ukraine: Es hätte das Land ruiniert.

Zitat aus einer Pressemitteilung des Atlantic Council:

Der Senior Fellow Adrian Karatnycky erklärte, dass der Vertrag mit der EU Kiew dazu gebracht hätte, 3 bis 4 Milliarden $ jährlich mehr für russisches Gas auszugeben, während gleichzeitig der Handel mit Russland, dem grössten Handelspartner der Ukraine, aufgrund von „rechtmässigen“ Handelsbeschränkungen um 1,7 % jährlich geschrumpft wäre.

Zusätzlich schlussfolgerte Karatnycky, dass die Ukraine mit europäischen Gütern überschwemmt worden wäre, wohingegen das BIP um 3 Prozent gefallen wäre.

Ob das stimmt, kann ich nicht überprüfen. Aber mich macht schon stutzig, dass es aus Brüssel immer noch keine Zahlen zu dem angeblich so großzügigen EU-Angebot gibt.- Mehr hier

 

Auch interessant:  Ist das jetzt die neue Ost-Partnerschaft?

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  1. EU-Ukraine: Schlecht beraten | Carta - 16. März 2014

    […] haben sie eine schnelle EU-Assoziierung gefordert, niemand hat – wie amerikanische Experten – vor den negativen Folgen für die ukrainische Wirtschaft gewarnt. Debatte? Fehlanzeige. Strategie? […]

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