Das Wort “Unabhängigkeit” ist tabu

WATCHLIST EUROPA 04.102017 – Auf so einen Titel muss man erst einmal kommen: “Verfassung, Rechtsstaat und Grundrechte in Spanien im Lichte der Ereignisse in Katalonien“. 

Darüber spricht das Europaparlament am Mittwoch ab 15 Uhr. Das Wort “Unabhängigkeit” durfte offenbar ebenso wenig vorkommen wie “Referendum”. Schließlich hat das ja gar nicht stattgefunden, oder?

Naja, trotzdem könnte die Debatte spannend werden. Denn wenigstens die Grünen und die Abgeordneten vom “Progressive Caucus” wollen politisch unkorrekt sein und auch über Polizeigewalt sprechen.

Der Appell des Progressive Caucus steht hier, mehr zum Thema Separatismus hier

Spannend könnte auch der Parteikongress der britischen Tories werden. Zum Abschluss redet Premierministerin May. Sie wurde gerade vom Europaparlament gerügt; der Brexit gerät außer Kontrolle.

Doch ihre größte Sorge hat sich schon gelegt: Außenminister Johnson geht nicht länger auf Konfrontationskurs. Bei seiner Rede am Dienstag attackierte er vielmehr Labour-Führer Corbyn.

Der Oppositionsführer sei noch pessimistischer als die EU, so Johnson. Der Brexit sei eine “demokratische Revolution, die wir in eine kulturelle und technologische Erneuerung verwandeln können”.

Mehr zum Brexit hier

 

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4 Responses to Das Wort “Unabhängigkeit” ist tabu

  1. Dixie Chique 4. Oktober 2017 at 11:38 #

    Während Corbyns Labour beweist, welchen Schwung die alte Tante Demokratie noch in den Beinen hat, merken die Tories in UK gar nicht mehr, wie weg vom Fenster sie schon sind! In den Pubs der Insel bepisst man sich laut über intellektuelle Koryphäen wie May und Johnson und die immer müder daherkommenden “Argumente” der Schweineliebhaber unter den Eton-, Cambridge-, Oxford-Absolventen.

    Auch in der EU, und da vor allem unter den – nicht nur spanischen – Freunden und Vasallen der ewigen Kanzlerin, scheint es eine erotische Komponente bei der Vorliebe für Schinken zu geben.. oder doch eher für Schäferhunde..?

  2. Peter Nemschak 4. Oktober 2017 at 12:45 #

    In England streiten sich die Parteien darum, wer die antiquierte Klassengesellschaft führen darf. Johnson und May als intellektuelle Koryphäen zu bezeichnen, ist wohl ein wenig zu viel der Ehr’ für die beiden.

    • Reinard Schmitz 4. Oktober 2017 at 13:27 #

      Da bin ich ganz bei Ihnen… 😉

      • Dixie Chique 4. Oktober 2017 at 14:01 #

        Sie haben den ironischen Subtext wohl aufgrund fehlender Anführungszeichen nicht mitbekommen (können). Zur Klarstellung: auch scheinintellektuelle ‘Leader’ wie Johnson und May gehören mMn. unbedingt zum erlauchten Kreis schweinischer SchinkenflötenspielerInnen, deren geschmacklose, elitäre Sauereien wohl nur noch übertroffen werden von den Ferkeleien im Saustall des Palastes von BuckingHAM..

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